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Beowulf im Kino: Von der angelsächsischen Poesie zum modernen Kino

Beowulf im Kino: Von der angelsächsischen Poesie zum modernen Kino

Beowulf im Kino: Von der angelsächsischen Poesie zum modernen Kino

Von Ana Rita Martins und Andreia Brito

Internationale Zeitschrift für KinoNr. 1 (2013)

Abstract: Hwæt! (Hören Sie!) Die Leistungen des geatischen Helden Beowulf in früheren Zeiten sind dem modernen Publikum bekannt. Sein Kampf gegen den menschenfressenden Grendel ist episch, ebenso wie sein Kampf gegen die Mutter des Monsters und den schrecklichen Drachen. Während des 20. und 21. Jahrhunderts war das angelsächsische Gedicht Beowulf (von einem unbekannten Autor) eine Quelle des Interesses und der Debatte unter Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen. Dieses Papier soll die Idee des mittelalterlichen Monsters analysieren.

Als Ausgangspunkt werden Konzepte der Monstrosität sowie die Merkmale betrachtet, die ein Monster sowohl im Mittelalter als auch heute definieren. Grendel ist das Hauptinteresse für diese Studie, da es berücksichtigt, wie sich diese Ideen in diesem Charakter widerspiegeln. Zu diesem Zweck analysiert „Beowulf at the Movies“ auch die Beschreibung von Grendel sowohl im altenglischen Gedicht als auch in drei ausgewählten Filmen. Gibt es Unterschiede zwischen der Darstellung der Figur im Gedicht und den filmischen Anpassungen? Inwieweit hat das Kino die Monstrosität in Beowulf neu erfunden? Wie spiegelt dies unsere heutige Sicht auf die Menschheit oder das Tier in uns wider?

Um die vorhergehenden Fragen zu beantworten, konzentriert sich dieses Papier auf drei Hauptfilme: Beowulf (1998) von Yuri Kulakov, Beowulf und Grendel (2005) von Sturla Gunnarsson und Beowulf (2007) von Regisseur Robert Zemeckis. Diese Anpassungen sind von Interesse, da sie ein neues Licht auf Beowulfs Monster Grendel und seinen Helden werfen. Andere relevante Werke werden ebenso berücksichtigt wie kulturelle und historische Faktoren.

Bild oben: Ben Hannis / Flickr


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