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"Eine etwas zu grausame Rache wurde für das Blut der Erschlagenen genommen": Königliche Bestrafung von Rebellen, Verrätern und politischen Feinden im mittelalterlichen Schottland, um 1100 - um 1250


"Eine etwas zu grausame Rache wurde für das Blut der Erschlagenen genommen": Königliche Bestrafung von Rebellen, Verrätern und politischen Feinden im mittelalterlichen Schottland, um 1100 - um 1250

Von Iain A. MacInnes

Verrat: Ehebruch, Verrat und Scham im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, herausgegeben von Larissa Tracy (Brill, 2019)

Zusammenfassung: Die Könige des Schottland des 12. und 13. Jahrhunderts sahen sich einem anhaltenden Widerstand von Familien und Einzelpersonen gegenüber, die entweder um ihre Unabhängigkeit von der Zentralisierung der Autorität oder um den Thron selbst kämpften. Die daraus resultierenden Aufstände wurden alle erfolgreich von einer zunehmend selbstbewussten schottischen Monarchie besiegt.

Die aktuelle Geschichtsschreibung beschreibt solche königlichen Siege als blutrünstige Angelegenheiten, wobei Schottlands Könige übermäßig gewalttätige Rache an den Körpern ihrer Feinde fordern. Historiker des mittelalterlichen England haben Parallelen zwischen solchen Handlungen und der politischen Gewalt des heutigen Wales und Irlands gezogen, wobei England allein ein Beispiel für eine zivilisiertere königliche Reaktion auf Rebellionen darstellt.

In diesem Kapitel werden die Handlungen der schottischen Könige überdacht und das bisher akzeptierte gewalttätige Paradigma neu bewertet, wobei Fälle gewaltfreier Reaktionen als Ausgewogenheit untersucht werden. Es deutet darauf hin, dass sich schottische Könige nicht gewalttätige Rächer, sondern akzeptabler und akzeptierter als bisher verstanden verhielten.

Bild oben: Ausschnitt aus der Urkunde von Malcolm IV, König von Schottland, bis zur Kelso Abbey.


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