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Ein möglicher Fall einer Facio-Auriculo-Wirbelkörper-Sequenz (FAV) bei einer erwachsenen Frau aus dem mittelalterlichen Island (13. - 16. Jahrhundert)

Ein möglicher Fall einer Facio-Auriculo-Wirbelkörper-Sequenz (FAV) bei einer erwachsenen Frau aus dem mittelalterlichen Island (13. - 16. Jahrhundert)

Ein möglicher Fall einer Facio-Auriculo-Wirbelkörper-Sequenz (FAV) bei einer erwachsenen Frau aus dem mittelalterlichen Island (13. - 16. Jahrhundert)

Von Sarah Hoffman, Laurie Sadler, Trevor Totman und Lea Bagne

Internationale Zeitschrift für Paläopathologie, Band 24 (2019)

Abstrakt
Ziel: In diesem Artikel wird ein möglicher Fall einer Facio-Auriculo-Vertebral-Sequenz (FAV) bei einer erwachsenen Frau aus Haffjarðarey, Westisland (1200–1563 n. Chr.) Vorgestellt und ein kurzer Überblick über die damit verbundene Terminologie gegeben.

Material: Die Skelettreste einer einzelnen erwachsenen Frau (HFE-A-34, 18–24 Jahre alt), die 1945 vom isländischen Nationalmuseum ausgegraben wurde.

Methoden: Wir haben 2017 eine makroskopische Untersuchung des Schädels und des Unterkiefers durchgeführt.

Ergebnisse: Am Schädel und Unterkiefer von HFE-A-34 wurde eine einseitige asymmetrische kraniofaziale Dysplasie auf der rechten Seite festgestellt.

Schlussfolgerungen: Diese Person weist eine anomale kraniofaziale Asymmetrie auf, die mit einer klinischen Diagnose von FAVs übereinstimmt.

Bedeutung: Dieses Papier bietet einen visuell eindeutigen Fall eines unterrepräsentierten und unterdokumentierten angeborenen Zustands für die zukünftige Identifizierung innerhalb der Paläopathologie.

Siehe auch:Diese Frau aus dem mittelalterlichen Island lebte mit einer entstellenden Gesichtsanomalie

Top Bild: Karte von Island von Max Naylor


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