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Mittelalterliche Juden und die Kairoer Geniza im digitalen Zeitalter

Mittelalterliche Juden und die Kairoer Geniza im digitalen Zeitalter

Mittelalterliche Juden und die Kairoer Geniza im digitalen Zeitalter

Von Marina Rustow

Gegeben an der University of Minnesota am 27. Februar 2019

Jüngste Projekte zur Digitalisierung des Inhalts der Kairoer Geniza - des größten jemals entdeckten Caches jüdischer Manuskripte - haben die Forschung auf diesem Gebiet revolutioniert. Sie haben dies auf zwei Arten getan: indem sie es Wissenschaftlern ermöglichten, fragmentarische Texte virtuell wieder zusammenzuführen, und indem sie ein neues Interesse an Manuskripten als Objekten und nicht nur als Behälter für Wörter hervorriefen. In diesem illustrierten Vortrag werden aktuelle Erkenntnisse vorgestellt, die Wissenschaftler auf diesem Gebiet dazu veranlasst haben, ihre Ansichten zu Kernaspekten des mittelalterlichen jüdischen Lebens und Glaubens im Nahen Osten zu überdenken.

Marina Rustow ist die Khedouri A. Zilkha-Professorin für jüdische Zivilisation im Nahen Osten an der Princeton University. Sie ist eine 2015 MacArthur Fellow. Ihre Arbeit konzentriert sich auf das Studium jüdisch-arabischer Dokumente in Kairo Geniza und die Geschichte der Juden im Fatimiden-Kalifat.

Oberes Bild: Zwei Segmente der Passah-Haggada, Fragmente eines Textes, der in der Geniza von Kairo gespeichert wurde. Foto von Younes und Soraya Nazarian Library, Universität Haifa & The Friedberg Genizah Project


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