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Virtuelles Prototyping mittelalterlicher Waffen zur historischen Rekonstruktion von Belagerungsszenarien ausgehend von Topographie und archäologischen Untersuchungen

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Virtuelles Prototyping mittelalterlicher Waffen zur historischen Rekonstruktion von Belagerungsszenarien ausgehend von Topographie und archäologischen Untersuchungen

Von G. Annoscia, M. Bici, F. Campana und L. De Lellis

IOP Conf. Reihe: Materialwissenschaft und Werkstofftechnik364 (2018)

Zusammenfassung: Chroniken von Belagerungen von Burgen oder Festungen mit „Machinae“ finden sich häufig in historischen Quellen. Darüber hinaus haben archäologische Ausgrabungen von Burgen oder Festungen Steine ​​oder Projektile ans Licht gebracht, deren Schnitzerei auf eine militärische Nutzung hindeutet. Dennoch reichen Chroniken und Entdeckungen allein selten aus, um eine getreue Rekonstruktion dieser Maschinen vorzuschlagen.

Ziel dieser Forschung ist es daher, ausgehend von den wenigen verfügbaren Informationen Methoden zur Rekonstruktion virtueller Belagerungsszenarien zu entwickeln. Um dies zu erreichen, wurde ein Verfahren zur virtuellen Rekonstruktion der Belagerungsmaschine eingerichtet, das sich auf Typologie und Abmessungen der Maschinen konzentriert und auch mögliche Brandpositionen nach Topographie untersucht. Das gesamte Verfahren wurde anhand der Belagerung von Cervara di Romas Rocca als Fallstudie entwickelt. Spätmittelalterliche Chroniken (Ende des 13. Jahrhunderts) berichten von der Belagerung durch die päpstliche Armee, um die Gerichtsbarkeit der Festung von Cervara nach dem Aufstand einer Gruppe von Vasallen unter der Führung eines Mönchs namens Pelagio wiederherzustellen.

Die Entdeckung eines Steins im Bereich der Rocca, der als Projektil hätte verwendet werden können, bestätigt, was berichtet wurde. Die vorgeschlagene Methodik besteht aus zwei Teilen. Die erste ist mit dem Studium der „internen Ballistik“ verbunden, um die Leistungen zu verstehen und virtuelle Modelle von Belagerungsmaschinen zu bauen. Der zweite Teil befasst sich mit der „externen Ballistik“, der Positionierungs- und Schießfähigkeit möglicher Maschinen und der Analyse der Topographie des Gebiets. In diesem Artikel präsentieren wir die Machbarkeit dieser Methodik anhand der vorläufigen Ergebnisse, die mit der Korrelation von interner und externer Ballistik erzielt wurden.


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