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Von magischen Töpfen über Pferdeschädel bis hin zu geopferten Hunden: rituelle Ablagerungen in ländlichen Siedlungen im frühmittelalterlichen ungarischen Königreich

Von magischen Töpfen über Pferdeschädel bis hin zu geopferten Hunden: rituelle Ablagerungen in ländlichen Siedlungen im frühmittelalterlichen ungarischen Königreich

Von magischen Töpfen über Pferdeschädel bis hin zu geopferten Hunden: rituelle Ablagerungen in ländlichen Siedlungen im frühmittelalterlichen ungarischen Königreich

Papier von Dénes Szabó

Gegeben auf der 23. Jahrestagung der European Association of Archaeologists am 2. September 2017

Während der jahrzehntelangen archäologischen Forschung frühmittelalterlicher ländlicher Siedlungen im gesamten Karpatenbecken wurden zahlreiche rituelle Ablagerungen gefunden, deren wissenschaftliche Interpretationen sich manchmal stark unterschieden. Der häufige Mangel an Daten über ihren genauen archäologischen Kontext ließ sie auch für vorgegebene Meinungen offen. Bauen sie Opfer oder sind sie Teil von Fruchtbarkeitsritualen? Können sie als Überreste „heidnischer“ Glaubenssysteme angesehen werden oder spiegeln sie Aberglauben des mittelalterlichen Volkschristentums - oder der Hexerei - wider? Können einige der Hundeopfer Kipchaks zugeschrieben werden und haben somit einen ethnischen Aspekt? Anstatt nach entlastenden Antworten zu suchen, müssen wir solche Ergebnisse in einem breiteren Kontext sehen, wenn man ihre zahlreichen Parallelen zur Bronze- und Eisenzeit und ihre Beziehungen zur christlichen Symbolik berücksichtigt.


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