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"Tod an einem schrecklichen Ort": Glaube, Praxis und Marginalität im nordischen Grönland, ca. 985-1450


"Tod an einem schrecklichen Ort": Glaube, Praxis und Marginalität im nordischen Grönland, ca. 985-1450

Von Jess Angus McCullough

Doktorarbeit, Universität Leicester, 2017

Abstract: Diese Arbeit untersucht und analysiert die vorhandenen archäologischen, historischen und literarischen Beweise für die Überzeugungen und Praktiken der grönländischen Nordländer, ihre Einflüsse und ihre Entwicklung im Laufe der Zeit. Durch die kritische Prüfung früherer Annahmen über die kulturellen, klimatischen und religiösen Bedingungen Grönlands während dieser Zeit werden die verfügbaren Daten in den richtigen Kontext gestellt und enthüllen die geokonzeptuelle Welt der Grönländer und ihren Platz darin.

Dieser interdisziplinäre Ansatz zeigt, inwieweit die physische Umgebung und der Standort Grönlands beim Übergang von einem Kollektiv unternehmungslustiger Kolonisten zu einer etablierten christlichen Gemeinschaft im Laufe von fast 500 Jahren eine Rolle gespielt haben.

Spezifische Fragen, die darin behandelt werden, sind: 1 Wie fordert, unterstützt oder erweitert die Archäologie die historische und literarische Erzählung des Übergangs Grönlands zu einem christlichen Ort? 2 - Was sind die physischen Korrelate der Überzeugungen und Praktiken der Grönländer und wie wurden sie interpretiert? Diese These stellt fest, dass die Entwicklung des Christentums durch die zunehmende Wahrnehmung der Grönländer von ihrem Platz in der Welt als einer von Marginalität und spiritueller Gefahr getrieben wurde.


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