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Angelsächsische Medizin und Krankheit: Ein semantischer Ansatz

Angelsächsische Medizin und Krankheit: Ein semantischer Ansatz

Angelsächsische Medizin und Krankheit: Ein semantischer Ansatz

Von Conan Doyle

Doktorarbeit, Universität Cambridge, 2011

Abstract: Als semantische Untersuchung der angelsächsischen Medizin untersucht diese Arbeit die Art und Weise, wie die alte englische Sprache an die technische Disziplin der Medizin angepasst wurde, wobei der Schwerpunkt auf der semantischen Interferenz zwischen lateinischer medizinischer Terminologie und alter englischer medizinischer Terminologie liegt.

Der Hauptzweck der Prüfung besteht darin, festzustellen, inwieweit wissenschaftliche Vorstellungen über die Natur des menschlichen Körpers und die Krankheitsursachen zwischen den lateinischen Texten und den englischen Texten, die daraus übersetzt und zusammengestellt wurden, erhalten geblieben sind. Dies wurde hauptsächlich durch eine vergleichende Analyse des technischen Vokabulars mit Ausnahme botanischer Begriffe in medizinischen Prosatexten unter Verwendung der Wörterbuch des alten englischen Web Corpus von Texten und eine Auswahl gedruckter Ausgaben lateinischer Texte, die die wahrscheinlichsten Quellen für medizinisches Wissen im angelsächsischen England gewesen zu sein scheinen.

Als Voraussetzung für diese vergleichende Methodik war es notwendig, ein Korpus lateinischer Textparallelen zu dem bedeutendsten alten altenglischen medizinischen Text zusammenzustellen, nämlich Balds Blutegelbuch. Diese Parallelen wurden in einem Anhang zusammen mit einer Abschrift und Übersetzung von vorgestellt Balds Blutegelbuch.

Eine einzige Frage steht daher im Zentrum dieser These: Haben alte englische medizinische Texte eine der klassischen medizinischen Theorien der Spätantike bewahrt? Bei der Beantwortung dieser Frage sind eine Reihe weiterer wichtiger Erkenntnisse zutage getreten. Vor allem ist anzumerken, dass sich die moderne Wissenschaft erst jetzt auf das Spektrum spätantiker und byzantinischer medizinischer Texte konzentriert, die im frühen Mittelalter in lateinischer Übersetzung verfügbar waren, insbesondere für unsere heutigen Zwecke Alexander von Tralles, aber auch Oribasius , Galen, Pseudo-Galen und mehrere lateinische Rezensionen der Werke von Soranus von Ephesus, einschließlich der sogenannten Liber Esculapii und Liber Aurelii.


Die Sprachstudie zeigt ferner, dass die Fachsprache dieser Texte im angelsächsischen England sehr gut verstanden und genau studiert wurde. Das einheimische Material bietet nicht nur hervorragende Lesarten des abstrusen lateinischen Fachvokabulars, sondern zeigt auch fundierte Kenntnisse der Fachbegriffe des Griechischen Herkunft, die in den lateinischen Texten erhalten bleibt.


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