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Gespräche zwischen mittelalterlichen Texten und digitalen Ausgaben: Die Sanierung von Harley 4205

Gespräche zwischen mittelalterlichen Texten und digitalen Ausgaben: Die Sanierung von Harley 4205

Gespräche zwischen mittelalterlichen Texten und digitalen Ausgaben: Die Sanierung von Harley 4205

Von Danielle Grant

Magisterarbeit, Universität Saskatchewan, 2017

Einleitung: Mittelalterliche Manuskripte sind ein vielfältiges und reichhaltiges Forschungsgebiet, das durch die Vielfalt der historischen, kulturellen und technischen Elemente, die sie aufweisen, besonders komplex wird. Ein Manuskript-Kodex, der wenig wissenschaftliche Beachtung gefunden hat, ist die British Library MS Harley 4205, die im späten Mittelalter hergestellt wurde. Es ist jedoch ein Buch, das eine sorgfältige Prüfung wert ist, da es die Feinheiten der Beziehungen zwischen Produzent, Leser, Gemeinschaft und Geschichte hervorhebt.

Im Zentrum dieses Buches steht die Wiederholung, wie aus den Produktionsmethoden und heraldischen Elementen hervorgeht. Die Wiederholung von Bildern und Versen ist ein bemerkenswerter Aspekt, der dieses Buch statisch erscheinen lassen könnte, als wäre es lediglich ein Recycling vergangener Informationen, ohne dem Leser etwas Neues anzubieten.

Es gibt jedoch andere Elemente, die auf Interaktionen mit dem ursprünglichen Publikum des Buches und mit den Zuschauern durch korrigierte Formen hinweisen. Somit ist das Buch insofern dynamisch, als es eine Interaktion und einen Informationsaustausch zwischen dem Publikum und den Texten gibt.


In dieser Studie werden die Merkmale der Harley 4205 im Detail betrachtet, die Aspekte der Manuskripterstellung, der Heraldik und der digitalen Korrektur beleuchten. Darüber hinaus untersucht diese Studie den Konflikt zwischen statischen und dynamischen Elementen in diesem Buch und wie die sich wiederholenden Elemente einige ungewöhnliche Merkmale von Harley 4205 enthüllen.


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