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Mittelalter und andere: Erkundung von Rittern und Wikingern im Kino

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Mittelalter und andere: Erkundung von Rittern und Wikingern im Kino

Von Marvin Lee Dupree

Masterarbeit, Universität Utrecht, 2014

Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Mittelalter im mittelalterlichen Kino und wie bestimmte soziale Gruppen in diesen kulturellen Produktionen vertreten sind. In meiner Diplomarbeit untersuche ich, wie und was Mittelalter ist, insbesondere im Vergleich zum historischen Film. Unter Verwendung der Terminologie analysiere ich Arthurian-Filme und Arthurian-inspirierte Filme sowie Filme, die sich mit Wikingern befassen. Weil das mittelalterliche Kino oft für Propagandazwecke verwendet wurde, wie ich untersuche, wie diese Filme funktionieren und auf welche Weise sie nationalistische Gefühle vermitteln, und gleichzeitig die Alterität anderer sozialer Gruppen hervorhebt, die nicht zum normativen Kern gehören.

Einleitung: Eines der großen Probleme im Umgang mit dem Mittelalter ist das grundlegende Dilemma: das erkenntnistheoretische Problem der Konzeptualisierung und Rekonstruktion der Zeit mit Hilfe von Quellen. Wie viel rekonstruiert werden kann, ist die ewige nagende Frage für alle Mittelalterler, ganz zu schweigen von den Historikern im Allgemeinen. Sir Philip Sidney argumentiert in seiner Abhandlung "Defense of Poesy", dass ein "Historiker, der verpflichtet ist, Dinge so zu erzählen, wie sie waren, nicht liberal sein kann ... der Historiker, der das Gebot will, ist so gebunden, nicht an das, was sein sollte, sondern an das, was ist. auf die besondere Wahrheit der Dinge “. Tatsächlich kann diese theoretische Frage der mimetischen Frage der Repräsentation gegenübergestellt werden, die mit der antiken griechischen Philosophie begann und bis heute nachhallt.

Dieses besondere Problem ist ziemlich bedeutsam, da der Rankean-Positivismus in der Geschichtsschreibung und in der Interpretationsgemeinschaft dieser theoretischen Haltung zustimmt. Die Darstellung der Geschichte im Film ist immer subjektiv, weil der bloße Akt der Bearbeitung und die Wahl des Themenmaterials eine ideologische Haltung schaffen. In der Tat werden die filmischen Themen, die sich mit dem Mittelalter befassen, häufig unter den Rubriken historischer Ungenauigkeiten analysiert, und in dieser Einleitung möchte ich abgrenzen, wie problematisch die Interpretation unter Historikern in der Mittelalterforschung sein kann, indem ich diese Methodik hervorhole Ausgabe an Mittelalter innerhalb des Films. Schließlich wird in Unterkapitel 1.4 der Umriss meiner These enthüllt.