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Gendered Souls: Weibliche religiöse und imperiale Macht im frühen Byzanz

Gendered Souls: Weibliche religiöse und imperiale Macht im frühen Byzanz

Gendered Souls: Weibliche religiöse und imperiale Macht im frühen Byzanz

Von Jessica R. Lee

BA-Arbeit, Scripps College, 2014

Abstract: Das Stipendium für weibliche Basileien im Byzantinischen Reich wird im Allgemeinen in zwei polarisierte Lager aufgeteilt, die sich darauf verteilen, wie die weibliche Handlungsfähigkeit innerhalb einer patriarchalischen Gesellschaft in Einklang gebracht werden kann. Der Kern des Problems ist, wie diese Frauen Macht erlangten und wie ihre Macht wahrgenommen wurde. Hat die Nachahmung von Männern diese Frauen erhöht oder war ihr imperialer Wert ausschließlich an ihre Aspekte ihrer Weiblichkeit gebunden? Die Ungleichheit in der zeitgenössischen Wissenschaft ignoriert oft die Idee eines Mittelweges. Kaiserliche Frauen erreichten ein bemerkenswertes Maß an Macht, existierten jedoch immer noch in einem männlich zentrierten, fast frauenfeindlichen Kontext. Die Häufigkeit und relative Konsistenz, mit der diese mächtigen Frauen in den historischen Aufzeichnungen erscheinen, verhindert, dass sie als Anomalien eingestuft werden.

Als ich mich der Frage der frühen byzantinischen Kaiserinnen näherte, war ich mir der Parallelen in der Geschlechterkonstruktion mit weiblichen Heiligen sehr bewusst. Die gleichzeitige Maskulinisierung und Feminisierung dieser Frauen diente dazu, sie weiter von Frauen als Ganzes zu unterscheiden. Sie waren unerreichbare Vorbilder, deren Erfolg weitgehend durch das Festhalten an einer weiblichen Version der imperialen Person bestimmt wurde. Während die Kaiser längst eine öffentliche Persönlichkeit entwickelt hatten, um ihre imperiale Macht positiv zu kommunizieren, sehen wir erst mit dem Aufkommen des christlichen Reiches im Osten ein Muster imperialer Frauen mit Zugang zu echter imperialer Macht. Obwohl sie in einer unerbittlich androzentrischen Gesellschaft immer noch existierten, konnten imperiale Frauen ihr Geschlecht eher verhandeln als negieren, um die Macht innerhalb einer christlichen imperialen Struktur zu sichern. Ich untersuche drei Kaiserinnen, Pulcheria (398-453 n. Chr.), Theodora (500-548 n. Chr.) Und Irene (752-803 n. Chr.), In der Hoffnung, ihre Ansprüche auf imperiale Macht zu beleuchten und sie gleichzeitig in den Kontext einer größeren zu stellen historische Tradition.


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