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Draumkvedet und die mittelalterliche englische Traumvision: Eine Studie des Genres

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Draumkvedet und die mittelalterliche englische Traumvision: Eine Studie des Genres

Von Christian Carlsen

Masterarbeit, Universität New Orleans, 2008

Abstract: Die mittelalterliche englische Traumvision zeigt Einflüsse aus einer Vielzahl früherer Visionsliteratur, insbesondere der apokalyptischen Vision und des narrativen Traums. Philosophische Visionen von Platon, Cicero und Boethius sowie christliche Offenbarungen von Johannes und Paulus enthalten Merkmale, die ihren Weg in die Traumgedichte von Langland, dem Perlendichter und Chaucer fanden. Die norwegische Ballade Draumkvedet zeigt Merkmale, die diese englischen Visionen widerspiegeln. Bemerkenswerte Merkmale in Bezug auf den Charakter des Träumers, das Zusammenspiel von Träumer und Traum, die Bildsprache der Vision und die Struktur weisen auf eine Reihe allgemeiner Einflüsse hin. Vergleichen Draumkvedet mit seinen englischen Gegenstücken zeigt, dass sie aus der gleichen Tradition stammen. Draumkvedet Bares besondere Ähnlichkeit mit dem Traum vom Kreuz, Piers Plowman und Perle in seiner Erforschung der christlichen Lehre und seiner Anziehungskraft auf das Publikum.

Einleitung: In seinem Heimatland gilt die Vision von Olav Åsteson als literarischer Schatz, obwohl nichts über den Autor oder den historischen Kontext seiner Entstehung sicher ist. Seit es erstmals in den 1840er Jahren niedergeschrieben wurde, haben Wissenschaftler versucht, sich zu identifizieren Draumkvedet Alter durch Analyse der Sprache, der Bilder und des theologischen Inhalts des Gedichts. Letzteres liefert vielleicht den wertvollsten Hinweis; Die katholischen Behörden St. Michael und die Jungfrau Maria sowie die Fegefeuer-Szenen weisen nicht nur auf einen vorreformatorischen Ursprung hin, sondern insbesondere auf eine Zeit zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert, als Visionen des Jenseits weit verbreitet waren. Darüber hinaus legen die Elemente der Ballade aus der nordischen Mythologie wie die „Gjallar-Brücke“ und der Name des Teufels „Grutte Greybeard“ nahe, dass nordische mythologische Konzepte zum Zeitpunkt ihrer Entstehung noch einen bedeutenden kulturellen Einfluss hatten. Vor diesem Hintergrund datieren die meisten modernen Gelehrten Draumkvedet um 1300 n. Chr.


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Bemerkungen:

  1. Jutilar

    Es ist gut, wenn es so ist!

  2. Sanbourne

    Dies ist nur eine Konvention

  3. Than

    wir werden sehen

  4. Taggart

    Analoga existieren?

  5. Zulukinos

    In allen Personalneiern heute abreisen?



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