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Tödliche Farben: Towton 1461 - Englands brutalste Schlacht

Tödliche Farben: Towton 1461 - Englands brutalste Schlacht

Tödliche Farben: Towton 1461 - Englands brutalste Schlacht

Von George Goodwin

W.W. Norton and Company, 2012
ISBN 978-0-393-08084-1

Synopsis des Herausgebers: Die turbulente Regierungszeit Heinrichs VI. Und ihr Höhepunkt im Gemetzel von Towton - die blutigste Schlacht auf englischem Boden. Die Schlacht von Towton im Jahr 1461 war einzigartig in ihrer Wildheit und Brutalität, als die Armeen zweier Könige Englands mit mörderischen Waffen und unter entsetzlichen Bedingungen den ersten Rosenkrieg beendeten.

Towton wurde als die größte, längste und blutigste Schlacht auf englischem Boden bezeichnet und mit wenig Fluchtchance und ohne Kapitulation ausgetragen. Doch wie zu grässlich, um darüber nachzudenken, wurden die Schlacht selbst und die turbulente Regierungszeit Heinrichs VI. Jahrhunderte lang vernachlässigt.

George Goodwin kombiniert mittelalterliche Quellen mit moderner Wissenschaft und schafft auf farbenfrohe Weise die Atmosphäre des England des 15. Jahrhunderts. Nach dem Tod des großen Heinrich V. und des Erbes seines kleinen Sohnes zuerst in England und dann in Frankreich zeichnet Goodwin die bösartigen Kämpfe zu Hause als Reaktion auf die Wechselfälle des Hundertjährigen Krieges im Ausland auf. Er beschreibt anschaulich das entscheidende Jahr 1450 und ein Jahrzehnt des Zusammenbruchs für König und Königreich, als zunehmend erbitterte Fraktionen um eine Vormachtstellung kämpfen, die erst nach dem Gemetzel von Towton gesichert werden konnte.

Tödliche Farben Dazu gehören starke und überzeugende Charaktere: eine Kriegerkönigin, ein skrupelloser König, sogar ein päpstlicher Legat, der eine ganze Armee exkommuniziert. Und im Zentrum steht die erste vollständige Erklärung für die lähmende Unfähigkeit des dauerhaft kindlichen Henry VI - Gründer des Eton and King's College in Cambridge.

Mit einer inhaltlichen und funkelnden Einführung von David Starkey,Tödliche Farbenerweckt ein pulsierendes und gewalttätiges Zeitalter zum Leben.

Extrakt: Als die Yorkisten gesichtet wurden, ging von beiden Armeen ein durchschlagender Schuss aus, der die Unterstützung für ihre jeweiligen Könige ankündigte. Da die Lancastrians die Kommandoposition innehatten, war Fauconberg gezwungen, die Yorkisten-Bogenschützen an den Fuß des fernen Abhangs von Towton Dale zu bringen, was den Lancastrians den Vorteil der Höhe, also der Entfernung und der Tötungskraft verschaffte. Aber der sechzigjährige, körperlich unscheinbare „kleine Fauconberg“ war ein erfahrener Soldat mit großer Erfahrung und wusste, wie man das Wetter liest.

Als sich die Bogenschützen beider Seiten niederließen, brach ein Sturm von biblischen Ausmaßen aus. Schneeregen und Schnee sollten sich an einem Tag mit entsetzlichen Bedingungen abwechseln. In diesem kritischen Moment war es laut Halls Chronik Schneeregen. Die Windrichtung war entscheidend: Sie kam direkt aus dem Süden und die jüngsten wissenschaftlichen Tests auf dem Schlachtfeld unter extrem stürmischen Bedingungen haben gezeigt, welchen Unterschied dies gemacht hätte. Bei einem solchen Wind hätten die Pfeile von Lancastrian die Reichweite verloren. aus dem gleichen Grund würden die Pfeile der Yorkisten es gewinnen. Die Yorkisten hatten jetzt den Vorteil der Entfernung - wahrscheinlich mehr als fünfzig Meter - des Aufpralls und der Sichtbarkeit. Die Bogenschützen von Lancastrian waren geblendet, als Schneeregen direkt in ihre Gesichter getrieben wurde. Sie konnten nicht sehen, wo ihre Pfeile landeten, und begannen, Salve um Salve auf einen Feind zu schießen, der in der Ferne in und aus der Sicht flackerte, in der Hoffnung, ihre Gegner durch Schussmenge zu besiegen - aber ihre Pfeile fielen zu kurz.

Bewertungen

Rezension von Desmond Seward: „Die Geschichte wurde noch nie so gut oder aufregend erzählt. Der Autor erklärt die Ursprünge des Konflikts zwischen York und Lancaster, der Rosenkriege, der ohne die Unzulänglichkeit des kindlichen, schizophrenen Heinrich VI., Dessen Regime durch den Verlust des englischen Frankreichs und durch Jack Cades diskreditiert wurde, niemals stattgefunden hätte Rebellion von 1450. " - -

Rezension von Steve Donoghue: "Die Menschen stehen im Mittelpunkt von Goodwins Geschichte, wie sie sein sollten. Nicht nur die einfachen Soldaten, die sich zehn Stunden lang im Schnee gegenseitig gehackt und aufgeschlitzt haben, sondern auch die Männer, die sie dazu gebracht haben: der schwache, umherirrende Heinrich VI. Und seine räuberisch geschäftsmäßigen Adligen, der tapfere Earl of Warwick und vor allem König Edward IV., groß, gutaussehend, breitschultrig und muskulös, ein 18-jähriger Träumer-Moloch. “ - - Monatlich


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