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Hatte der Wikinger Egil Skallagrimsson aus dem 10. Jahrhundert (ca. 910–990 n. Chr.) Morbus Paget?

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Hatte der Wikinger Egil Skallagrimsson aus dem 10. Jahrhundert (ca. 910–990 n. Chr.) Morbus Paget?

Von WW Buchanan

Zeitschrift des Royal College of Physicians von EdinburghVol. 33 (2003)

Auszug: Egils Saga bietet eine Perspektive auf die Wikingerwelt im 9. und 10. Jahrhundert. Die Saga erzählt die Geschichte eines dämonischen Wikingerhelden, eines Egil Skallagrimsson (dh Sohn des kahlen Grimmigen). Egil wird als ein riesiger, dunkler, kahlköpfiger Mann von enormer Stärke und hoch aufragendem Temperament beschrieben. Er war ein furchtloser Kämpfer, der im Alter von sechs Jahren seinen ersten Mord begangen hatte, als er ein Ballspiel spielte und seinen Spielkameraden mit einer Axt tötete. Sein Vater, Skallagrim, war mit dem Verhalten seines Sohnes unzufrieden, aber seine Mutter, Bera, meinte: "Egil hatte das Zeug zu einem echten Wikinger, und es war offensichtlich, dass er, sobald er alt genug war, Kampfschiffe bekommen sollte." In einem Duell um einen Besitz mit einem Atli 'the Short' demonstrierte Egil treffend seine Wildheit als Kämpfer:

Egil sah, dass es so nicht weitergehen konnte. Sein eigener Schild war zu diesem Zeitpunkt nutzlos, also warf er sowohl seinen Schild als auch sein Schwert weg, stürzte sich auf Atli und rang mit ihm. Er war der Stärkere und Atli fiel rückwärts. Der Egil beugte sich vor und doch direkt durch seine Kehle, und so starb Atli.

Siehe auch Schädel und Knochen in Egils Saga: Ein Wikinger, ein Grab und die Paget-Krankheit


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