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Natürliche Heilmittel gegen Impotenz im mittelalterlichen Persien

Natürliche Heilmittel gegen Impotenz im mittelalterlichen Persien

Natürliche Heilmittel gegen Impotenz im mittelalterlichen Persien

M Khaleghi Ghadiri und A Gorji

Internationale Zeitschrift für Impotenzforschung, Vol.16 (2004)

Abstrakt:Die Beschäftigung des Menschen mit der Potenz oder deren Mangel war im Laufe der Jahrhunderte vorhanden. Es gibt noch mehrere Dokumente, aus denen die klinischen Ansätze der erektilen Dysfunktion (ED) im mittelalterlichen Persien ermittelt werden können. Die mittelalterlichen Ärzte beschrieben Definitionen und offensichtliche Ursachen von ED. Sie wiesen auch auf Hygiene- und Ernährungsvorschriften sowie auf lange Listen natürlicher Substanzen hin, die bei der Behandlung von ED verwendet werden. Viele der Ansätze von Praktizierenden im mittelalterlichen Persien sind bis heute zutreffend und werden akzeptiert. Noch mehr von ihnen könnten jedoch für die moderne Medizin von Nutzen sein. Die vorliegende Übersicht bietet einen Überblick über die damaligen ED-Kenntnisse.

Mittelalterliche persische Ärzte sind gut über die medizinischen Traditionen verschiedener alter Zivilisationen informiert. Das
Die Perser sammelten nicht nur alle vorhandenen Informationen über die Medizin der damaligen Zeit, sondern ergänzten diese auch
Wissen durch eigene geniale Studien basierend auf ihren empirischen Befunden. Diese Praktiker hatten große Beiträge zur pharmazeutischen Wissenschaft geleistet. Sie kategorisierten Heilkräuter von Afrika bis China und untersuchten sie auf wissenschaftliche Weise. Die mittelalterlichen medizinischen Texte Persiens wie Qanoon-fel-teb (The Canon) von Ebn-e-Sina (980–1037), Razi (860–940) Ketab-al-Hawi (Kontinente) und Zakhireh Kharazmshahi von Esmail Jorjani (1042–1136) wurde zur meistgelesenen Literatur im mittelalterlichen Europa. Während der Renaissance hatte das mittelalterliche Persien einen bedeutenden Einfluss auf die zeitgenössische Medizin; Dieser Einfluss ist noch heute zu spüren.

Die erektile Dysfunktion (ED) ist ein weit verbreitetes soziales Problem. Etwa 5–20% der allgemeinen Postbevölkerung leiden an mittelschwerer bis schwerer ED. Die Vereinten Nationen schätzten die weltweite Prävalenz von ED bei Männern im Alter von 40 bis 70 Jahren auf 152 Millionen im Jahr 1995 und prognostizierten bis 2025 einen mehr als zweifachen Anstieg auf etwa 322 Millionen Männer. Trotz der Fortschritte, die in den letzten Jahren bei der Entwicklung der Therapie erzielt wurden, besteht immer noch ein Bedarf an wirksameren Arzneimitteln zur Behandlung von Impotenz. Es ist zu hoffen, dass die Überprüfung der klinischen Ansätze zur ED, die von Ärzten im mittelalterlichen Persien angewendet werden, weitere Forschungen über den klinischen Nutzen dieser Behandlungen gegen Impotenz ermöglichen wird.


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