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Den Körper bewahren Christian: das Motiv der „Rekapitulation“ in Irlands mittelalterlicher Hagiographie

Den Körper bewahren Christian: das Motiv der „Rekapitulation“ in Irlands mittelalterlicher Hagiographie

Den Körper bewahren Christian: das Motiv der „Rekapitulation“ in Irlands mittelalterlicher Hagiographie

Johnson, Máire

Das heroische Zeitalter Eine Zeitschrift für frühmittelalterliches Nordwesteuropa, Ausgabe 10 - Heilige und Heiligkeit (Mai 2007)

Abstrakt

In diesem Papier wird argumentiert, dass Irlands mittelalterliche Hagiographen das Saga-Motiv der Enthauptung mit dem der „Rekapitulation“ adaptiert und übertroffen haben. Das Motiv ist fest in der Macht des Bekenntnisses und der Buße verwurzelt und zeigt die Kirche, die sich selbst intakt hält, insbesondere vor Räuber.

Die Hagiographie des mittelalterlichen Irlands, die wie im gleichen klösterlichen Medium wie die einheimische Saga wächst, besitzt einige faszinierende und einzigartig hibernische Motive. Eines der merkwürdigsten dieser ausgesprochen irischen Motive ist das des wieder angebrachten Kopfes, in dem Heilige dargestellt werden, wie sie entfernte Köpfe wieder zu ihren abgekürzten Stämmen verbinden, das getötete Ganze und Gesunde „rekapitulieren“ und wiederbeleben. Teilweise eine hibernische Variante des Ultimativen imitatio Christi, das Wunder der Auferstehung, diese Handlungen sind nicht ganz so einfach zu verstehen. Wenn ein breiterer Ansatz gewählt wird, der Quellen wie die einheimischen Sagen und Heldengeschichten einbezieht, wird das Bild komplexer. In diesem säkularen Genre ist der ideale Krieger reichlich vertreten, ein Mann, dessen Ehre, Kampfkraft und Prestige oft durch Enthauptung und abgetrennte Köpfe bestimmt wurden.


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