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Ein ritterliches Schwert mit Präsentationsinschriften

Ein ritterliches Schwert mit Präsentationsinschriften

Ein ritterliches Schwert mit Präsentationsinschriften

NICKEL, HELMUT (Kurator für Waffen und Rüstungen, Metropolitan Museum of Art)

Metropolitan Museum Journal, Vol. 2 (1969)

Abstrakt

Obwohl Inschriften auf mittelalterlichen Schwertern häufig genug sind, haben die meisten von ihnen religiöse oder magische Schutzbedeutung; Präsentationsinschriften sind äußerst selten. Das einzige Beispiel vor dem bisher bekannten 15. Jahrhundert ist das berühmte Gedicht auf der Schwertklinge von Konrad Schenk von Winterstetten im Historischen Museum in Dresden:

CHVNRAT. VIL. VERDER. SHENKE HIEBI. DV. MINDEST. GEDENKE VON. VINTERSTETEN. HOHGEMVT LA. GANZ. DEHAINE. IISENHVT (Konrad, der würdigste Pokalträger, damit erinnern Sie sich vielleicht an mich, von Winterstetten, edel, lassen Sie keinen einzigen Eisenhut ganz.)

Diese gravierte Inschrift in kraftvollen mittelhochdeutschen Reimen gibt uns den Namen des Empfängers und seine Titel, mit denen er zwischen 1214 und 1243 datiert werden kann. Das Schwert hat gigantische Dimensionen mit einer Gesamtlänge von 141,6 cm. (55% Zoll), eine Klingenlänge von 109,9 cm. (43% Zoll) und ein Gewicht von 4,352 kg Kunst)


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