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Eroberung, Kreuzzug und Pilgerfahrt: Die alliterative Morte Arthure in ihrem späten Ricardianischen Kreuzzugskontext

Eroberung, Kreuzzug und Pilgerfahrt: Die alliterative Morte Arthure in ihrem späten Ricardianischen Kreuzzugskontext

Eroberung, Kreuzzug und Pilgerfahrt: Der Alliterative Morte Arthure in seinem späten Ricardianischen Kreuzzugskontext

Nievergelt, Marco

Arthuriana 20,2 (2010)

Abstrakt

Dieser Artikel untersucht die problematische Verwendung der Rhetorik des Heiligen Krieges durch das Gedicht und plädiert für eine Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Debatten über die Transformation, Wiederbelebung und den Niedergang des Kreuzzugsideals im Rahmen des päpstlichen Schismas und des Hundertjährigen Krieges. Insbesondere schlage ich vor, dass das Gedicht durch seinen geschickten Umgang mit religiösem Vokabular das Manipulationspotential der Sprache des Heiligen Krieges hervorhebt und den Leser auffordert, die Wiederbelebung der Kreuzzüge unter Richard II. Kritisch zu reflektieren. Doch anstatt nur die einfache Aneignung religiöser Sprache anzuprangern, um einen fortgesetzten Eroberungskrieg zu rechtfertigen, betont das Gedicht das Potenzial für eine echte Verwischung von Motiven - politisch, spirituell, wirtschaftlich, imperialistisch, selbstverherrlichend -, die letztendlich zur Verfolgung führen können von diesen wahnsinnigen messianischen Ambitionen, die Arthur des Gedichts mit Richard II zu teilen scheint.


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