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Lesen und Glauben: Bund in den Gedichten des Perlenmanuskripts

Lesen und Glauben: Bund in den Gedichten des Perlenmanuskripts

Lesen und Glauben: Bund in den Gedichten der Perle Manuskript

Bates, Linda R.

Marginalia, Vol. 4, (2005-2006) Cambridge Yearbook

Abstrakt

Der Erzähler der Geduld erinnert sich an die Worte des Psalmisten: Niemand kann der Allwissenheit Gottes entkommen. Diese Allwissenheit wird sowohl vom Dichter als auch vom Psalmisten speziell mit den Fähigkeiten des Sehens und Hörens in Verbindung gebracht: Jona wird dem Befehl seines Herrn nicht entkommen können, indem er einfach zur See rennt, da der Schöpfer aller sieht und hört. Dieser Vorfall, der durch einen metonymischen Gebrauch der Sinne vermittelt wird, ist einer von vielen in den Gedichten des Perlenmanuskripts, in denen der Dichter die direkte Beziehung zwischen Gott und dem Menschen und insbesondere seine Manifestationen in den Bündnissen des alten und des neuen Gesetzes untersucht . Dieser Aufsatz legt nahe, dass durch die Lektüre der Gedichte im Kontext figürlicher Bilder die Verwendung des Bundes in den Werken des Gawain-Dichters auf ein soteriologisches Verständnis von Sir Gawain und dem Grünen Ritter hinweist. Gawain selbst wird zum Typ für die Menschheit und seine letzte Begegnung mit Bercilak in der Kapelle vermittelt somit ein Modell für Buße, Vergebung und Erlösung.


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