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Persönliches Gedächtnis, kollektives Zeugnis und Männlichkeit im spätmittelalterlichen Kirchengericht von York

Persönliches Gedächtnis, kollektives Zeugnis und Männlichkeit im spätmittelalterlichen Kirchengericht von York

Persönliches Gedächtnis, kollektives Zeugnis und Männlichkeit im spätmittelalterlichen Kirchengericht von York

Kane, Bronach

Marginalia, Vol. 5 (2007)

Abstrakt

Für Kirchenmänner und christliche Laien gehörte die Zeit nicht nur zum täglichen Leben, sondern bildete den Rahmen, in dem sich Ereignisse im Einklang mit Gottes Willen abspielten. Das Vierte Lateran-Konzil von 1215 erhöhte die Bedeutung der Selbstbeobachtung im Leben vieler mittelalterlicher Gemeindemitglieder, für die die innere Kontemplation nach dem Geständnis nicht aufhörte. Personen, die vor dem Kirchengericht befragt wurden, erlebten einen ähnlichen Prozess der Selbstbeobachtung, als sie zur Erinnerung an vergangene Ereignisse zur Rechenschaft gezogen wurden. Spirituelle Bedenken wurden jedoch oft von Zeugen vergessen, die tatsächlich ihr Zeugnis in Übereinstimmung mit einer gemeinsamen Erzählung abgaben.


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