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"Die gesegnete Passion der Heiligen Liebe": Maximus die spirituelle Psychologie des Beichtvaters


"Die gesegnete Passion der Heiligen Liebe": Maximus die spirituelle Psychologie des Beichtvaters

Von Bronwen Neil

Australisches EJournal für Theologie, Ausgabe 2 (2004)

Abstract: Dieser Artikel untersucht die Haltung von Maximus dem Beichtvater gegenüber den Leidenschaften der Seele. Maximus 'Verständnis der Leidenschaften wurzelt im byzantinischen Erbe des Neo-Platonismus und verdankt Evagrius von Pontus (gest. 399) viel. Maximus entwickelte jedoch ein originelles Verständnis der Leidenschaften und ihrer Funktionsweise im Willen der gefallenen Menschheit. Insbesondere werden wir feststellen, dass er das Potenzial für die Umwandlung der Leidenschaften in Instrumente zur Annäherung des Christen an Gott betont hat. Die Rolle der Leidenschaften in jeder der drei Stufen des Weges des Christen zu Gott wird untersucht: nämlich der asketische Kampf, die Meditation und die göttliche Kontemplation. In seiner Einschätzung der Bedeutung der Gemeinschaft im christlichen Leben hat Maximus 'Lehre über die Leidenschaften etwas Wertvolles, um moderne Theorien der spirituellen Entwicklung anzubieten.


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