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WILLIAM OF TYRE UND DAS BYZANTINISCHE REICH: KONSTRUKTION UND DEKONSTRUKTION EINES BILDES

WILLIAM OF TYRE UND DAS BYZANTINISCHE REICH: KONSTRUKTION UND DEKONSTRUKTION EINES BILDES

WILLIAM OF TYRE UND DAS BYZANTINISCHE REICH: KONSTRUKTION UND DEKONSTRUKTION EINES BILDES

Špoljarić, Luka

Magisterarbeit in Mittelalterstudien, Mitteleuropäische Universität Budapest, Mai (2008)

Abstrakt

Das Byzantinische Reich spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte des Ersten Kreuzzugs und der Kreuzfahrerstaaten von Wilhelm von Tyrus (ca. 1130 v. Chr. 1185). Frühere Studien haben einen linearen Ansatz gewählt, um die Präsenz des Reiches in der Arbeit zu analysieren und so bestimmte historische Episoden zu beleuchten, in denen es in die Erzählung eintritt. Diese These bietet einen neuen Blickwinkel auf das sich verändernde Bild des Byzantinischen Reiches und schlägt erstmals einen Ansatz vor, um die Bilder der byzantinischen Kaiser und der Griechen getrennt zu analysieren. Kaiser, die angesprochen werden, sind Alexios, John und Manuel, während das Bild der Griechen anhand der Episoden analysiert wird, in denen William auf ihre Weiblichkeit und ihren Verrat hinwies. Dieser Ansatz bietet Antworten auf Williams Entscheidung, das Byzantinische Reich seiner Zeit positiv, aber gleichzeitig negativ für die Griechen darzustellen. Schließlich stellt die Arbeit die Entwicklung des Bildes vor, die sich aus dem Massaker von 1182 an den Lateinern in Konstantinopel ergibt.


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