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Frauenwitze in Heian Japan: Makura no soshi

Frauenwitze in Heian Japan: Makura no soshi

Frauenwitze in Heian Japan: Makura no soshi

Von Gergana Ivanova

Bericht von der Japan Studies Conference (JSAC) 2006 vom 12. bis 15. Oktober 2006

Einleitung: In dieser Studie beschäftige ich mich mit dem Thema Humor und Lachen von Frauen in Heian Japan, insbesondere wie es bei Sei Shonagon behandelt wird Makura no soshi, ein Schlüsseltext in der Tradition des Schreibens und Lesens von Frauen. Trotz des Seufzens und Wehklagens, das die Heian-Literatur dominiert, und des abnehmenden politischen Einflusses des Gerichts, in dem der Autor als wartende Dame fungiert, schafft Sei eine Erzählung voller Humor und Lachen. Tränen, die Frauen normalerweise vergießen, werden durch überschwängliches Lachen und Witze ersetzt, insbesondere in Passagen, in denen Momente intensiver Verletzlichkeit und Instabilität für die weiblichen Begleiterinnen der Kaiserin Teishi erzählt werden. Indem ich einige der Szenen untersuche, in denen Frauen im Einklang lachen, versuche ich, die im Text dargestellten Quellen und Funktionen ihres Lachens zu identifizieren. Ich behaupte auch, dass die Autorin durch Lachen ein Bild der weiblichen Begleiterinnen als Provokateurin schafft und darauf abzielt, die literarische Konvention, Frauen als passiv darzustellen, zu untergraben, die Verwundbarkeit der wartenden Damen in einem abnehmenden Gericht zu verschleiern und die herauszufordern Missverständnisse über die sozial aktiven Frauen als unmoralisch.


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