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Eine vergleichende Studie von drei Manuskripten der Regel des heiligen Benedikt für Frauen

Eine vergleichende Studie von drei Manuskripten der Regel des heiligen Benedikt für Frauen

Eine vergleichende Studie von drei Manuskripten der Regel des heiligen Benedikt für Frauen

Von John E. Crean, Jr.

Vox Benedictina: Eine Zeitschrift für Übersetzungen aus klösterlichen QuellenBand 10,1 (1993)

Einleitung: Während die meisten einheimischen Darstellungen des RB in der ursprünglichen männlichen Form gegossen wurden, waren es mindestens drei mittelalterliche deutsche Versionen nicht. Sie sind in chronologischer Reihenfolge: Die Oxford-Regel aus dem 14. Jahrhundert; die Berliner Regel vom fünfzehnten; und die Altenburger Regel, genau datiert 1505. Jede Version wurde mehr oder weniger für religiöse Frauen angepasst, die unter der RB leben. Die vorliegende Studie konzentriert sich auf das Ausmaß der Feminisierung, das jede Version sowohl intratextuell als auch intertextuell unter Bezugnahme auf das lateinische Original belegt. Da Oxf bestimmte RB-Kapitel weglässt, beschränkt sich diese Vergleichsstudie auf die relevanten Kapitel, die allen drei Versionen gemeinsam sind. Da sich diese Studie auf die inhaltliche Feminisierung konzentriert, wurden der Prolog und das zweite Kapitel ausgewählt. "Substantive Feminisierung" hebt eine Betrachtung der mechanischeren Aspekte der Regenderisierung auf, z. Substitutionen von "Schwester" für "Bruder", "Äbtissin" für "Abt", "sie" für "er" usw. Die wesentlichen Fragen im Prolog und im zweiten Kapitel sind: 1) Ausmaß und Konsistenz der Feminisierung; 2) die wahrgenommene und projizierte Person der Äbtissin; und 3) die innovative Einführung von Personen, die dem RB fremd sind.


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