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Wer hat Anne Frank verraten?

Wer hat Anne Frank verraten?

Am 4. August 1944 durchsuchte die Polizei im von den Nazis besetzten Amsterdam ein Lagerhaus und verhaftete acht Juden, die sich hinter einem Bücherregal in einem Nebengebäude versteckt hielten. Unter den Gefangenen war Anne Frank, ein 15-jähriges Schulmädchen, das über zwei Jahre mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester in dem engen Safehouse gelebt hatte.

Das Tagebuch, das Frank während ihrer Haft führte, gilt heute als einer der wichtigsten Berichte über den Holocaust, aber die Umstände ihrer Festnahme waren immer geheimnisumwittert.

Ein anonymer Hinweis soll die Nazis zum Hinterhaus geführt haben, doch trotz jahrzehntelanger Ermittlungen konnte die Identität des Informanten nie nachgewiesen werden.

2016 begannen die Ermittler, den Fall neu zu untersuchen, in der Hoffnung, neue Antworten zu geben. Ein 20-köpfiges Team für das Anne Frank Haus wurde teilweise von zwei pensionierten FBI-Beamten geleitet; ehemaliger Spezialagent Vince Pankoke und Verhaltensforscher Roger Depue. Wie Die New York Times berichteten, hofften sie, neue Technologien einzuführen, einschließlich forensischer Buchhaltung, Computermodellierung und sogar Crowd-Sourcing-Forschung, um vorhandene Beweise wie Anne Franks Tagebuch und das Amsterdamer Gebäude, in dem sich die Franks versteckten, zu untersuchen.

Im Jahr 2018 behauptete ein neues Buch, Beweise dafür zu liefern, dass Anne Frank und ihre Familie von einer jüdischen Frau verraten wurden, die nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Kollaboration mit den Nazis hingerichtet wurde.

Mehrere Verdächtige im Verrat der Familie Frank genannt

Anne Franks Vater Otto – der einzige Familienmitglied, der die anschließende Deportation in die Konzentrationslager überlebte – war einer der ersten, der behauptete, ein Verrat habe zu ihrer Gefangennahme geführt. Das Versteck der Gruppe befand sich in einem Lagerhaus, das er einst besessen hatte, und sie wurden von mehreren seiner Mitarbeiter sowie anderen niederländischen Sympathisanten unterstützt.

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs vermutete Otto Frank, dass der Täter Willem van Maaren war, ein Lagerangestellter, der nicht in das Geheimnis eingeweiht war. Van Maaren war später Gegenstand mehrerer Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Verrat – darunter eine durch den berühmten Nazi-Jäger Simon Wiesenthal –, aber er beteuerte immer seine Unschuld, und keiner der Fälle brachte jemals Beweise gegen ihn hervor.

In den Jahren seit der Veröffentlichung von Anne Franks Tagebuch haben Ermittler und Historiker mehrere andere potenzielle Informanten vorgeschlagen. Dazu gehören Lena Hartog, die Ehefrau eines Lagermitarbeiters; und Nelly Voskuijl, die Schwester eines Helfers der Franken.

Im Jahr 2002 argumentierte die Autorin Carol Ann Lee, der Informant sei Tonny Ahlers, ein niederländischer Nazi-Sympathisant, der zuvor ein Geschäftspartner von Otto Frank gewesen war. Ahlers‘ eigener Sohn unterstützte die Theorie, dass sein Vater der Täter war, aber eine anschließende Untersuchung durch die niederländischen Behörden fand keine stichhaltigen Beweise für seine Beteiligung.

Wurde Anne Franks Familie von einem Mitjuden verraten?

In einem Buch aus dem Jahr 2018 Der Hinterhof des Hinterhauses, Gerard Kremer, der Sohn eines gleichnamigen niederländischen Widerstandskämpfers, argumentiert, dass eine Jüdin, Ans van Dijk, für die Gefangennahme der Franken verantwortlich war. Kremers Vater war ein Bekannter von Van Dijk in Amsterdam und Kremer schreibt, dass sein Vater Anfang August 1944 in Nazi-Büros über die Prinsengracht, wo sich die Franken versteckt hielten, Van Dijk belauschte. In derselben Woche wurden die Franken verhaftet – während Van Dijk in Den Haag war.

Die Beteiligung von Van Dijk, der 1948 hingerichtet wurde, nachdem er zugegeben hatte, an der Gefangennahme von 145 Personen mitgewirkt zu haben, war zuvor behauptet worden. Das Museum und das Forschungszentrum des Anne-Frank-Hauses konnten Van Dijks Beteiligung jedoch nach eigenen Ermittlungen nicht bestätigen.

Unter anderen Theorien, die das Anne Frank Haus untersuchte, war ein Bericht aus dem Jahr 2016, der darauf hindeutet, dass niemand tatsächlich für das Durchsickern an die Nazis verantwortlich war. Stattdessen könnte die Festnahme der Gruppe ein tragischer Unfall gewesen sein. Dieser Bericht, verfasst vom leitenden Historiker Gertjan Broek, argumentierte, dass der deutsche Sicherheitsdienst möglicherweise einfach über die acht Juden gestolpert war, als er die Räumlichkeiten durchsuchte, um nach betrügerischen Lebensmittelkarten zu suchen.

Dennoch schließen Forscher nicht aus, dass Frank und die anderen Opfer eines Verrats wurden. „Natürlich“, so der Bericht des Museums, „ist das letzte Wort über diesen verhängnisvollen Sommertag 1944 noch nicht gesprochen.“


Anne Frank wurde nicht verraten? Neue Forschung könnte die Geschichte neu schreiben

Anne Frank, deren Tagebuch zu einer der ikonischsten Darstellungen des Holocaust wurde, starb 1945 in einem Konzentrationslager, nachdem sie, ihre Familie und Freunde von Sicherheitsdiensten entdeckt wurden, während sie sich in geheimen Räumen eines Bürogebäudes in Amsterdam versteckten.

Annes Vater, Otto Frank, war der einzige Überlebende der acht Juden, die sich mehr als zwei Jahre lang im "Geheimen Hinterhaus" in der Prinsengracht 263 versteckt hielten. Er vermutete, dass seine Familie und Freunde verraten worden waren, vielleicht von einem nicht vertrauenswürdigen Angestellten eines der unten stehenden Büros. In der Zwischenzeit vermuteten Biographen, dass möglicherweise Verwandte der Helfer der Franken sie verraten haben, was zur Verhaftung der Familie im August 1944 führte. [Bilder: Fehlendes Nazi-Tagebuch taucht wieder auf]

Neue Forschungen deuten nun darauf hin, dass der deutsche Sicherheitsdienst möglicherweise nicht nach versteckten Juden gesucht hat, als sie Anne und die sieben anderen, die sich bei ihr versteckten, fanden. Vielmehr könnten sie andere Aktivitäten im Büro untersucht haben und einfach zufällig auf die versteckten Familien gestoßen sein, so Historiker des Anne Frank Hauses, dem Museum in Amsterdam, das sich der Erhaltung des "Geheimen Hinterhauses" widmet, in dem Frank, ihre Schwester, sie Eltern und vier weitere Juden verbrachten mehr als zwei Jahre im Versteck.

"Die Frage war immer, wer hat Anne Frank und die anderen Untergetauchten verraten?" schrieb der Historiker Gertjan Broek in einem neuen Papier, das vom Museum herausgegeben wurde. "Diese explizite Fokussierung auf Verrat schränkt jedoch die Perspektive der Festnahme ein."


Wer hat Anne Frank verraten?

Der in Deutschland geborene Teenager-Tagebuchschreiber wurde 1944 nach zweijährigem Untertauchen von den Nazis gefangen genommen. Fast 75 Jahre später soll eine neue Untersuchung das Rätsel lösen, wer der Polizei einen Tipp gegeben hat.

Hinter einem Bücherregal, das gleichzeitig als Geheimtür diente, lebten die 15-jährige Anne Frank und ihre Familie in ständiger Angst. Wenn sie in ihrem Versteck entdeckt wurden – einem Nebengebäude hinter dem Geschäft ihres Vaters – könnten sie in den Tod geschickt werden.

Es war 1944, und überall in Amsterdam, der Hauptstadt der Niederlande, trieben die Truppen des Nazi-Deutschlands Juden zusammen. Für die Franken könnte jede falsche Bewegung – ein lautes Geräusch, ein offenes Fenster, ein Lichtblitz – sie verraten.

Am 4. August wurden die schlimmsten Befürchtungen der Franken wahr. Gegen 11 Uhr drang die niederländische Polizei unter der Führung eines Nazi-Offiziers in den Anbau ein und schleppte alle mit vorgehaltener Waffe weg. Bald wurden alle acht im Versteck lebenden Personen festgenommen und in Konzentrationslager gebracht. Nur einer von ihnen – Annes Vater Otto – würde überleben.

Heute ist viel über die Versteckzeit der Franken dank Annes Tagebuch bekannt, das erstmals 1947 veröffentlicht wurde (siehe "Durch Annes Augen", S. 21). Ein Aspekt ihrer Geschichte ist jedoch rätselhaft geblieben: Wie die Behörden von dem Versteck erfahren haben. Der 1980 verstorbene Otto hatte lange den Verdacht, dass einer seiner Mitarbeiter, Wilhelm van Maaren, der Polizei einen Hinweis gegeben hatte. Doch Untersuchungen niederländischer Beamter in den Jahren 1948 und 1963 ergaben nichts.

Jetzt ist ein neues Team aus Detektiven, Analysten und Historikern entschlossen, den Fall zu lösen. Mit moderner Technologie, einschließlich 3D-Modellen des Anbaus, künstlicher Intelligenz und fortschrittlicher Computersoftware, hoffen sie herauszufinden, wer – wenn überhaupt – den Aufenthaltsort der Franken verraten hat.

Vince Pankoke, der ehemalige FBI-Agent, der die Ermittlungen leitete, sagt, sein Ziel sei es nicht, die Beteiligten zu bestrafen (die meisten Verdächtigen sind inzwischen tot), sondern den Fall endlich aufzuklären und auf die Gräueltaten des Holocaust aufmerksam zu machen. Das Team hofft, seine Ergebnisse am 4. August 2019, genau 75 Jahre nach der Razzia im Anbau, bekannt geben zu können. "Dies ist eines der größten historischen Mysterien", sagt Deborah Lipstadt, Historikerin an der Emory University in Atlanta. "Annes Geschichte berührt nach wie vor so viele Menschen. Wir alle wollen herausfinden, was passiert ist."

Anne war 3 Jahre alt, als Adolf Hitler 1933 Bundeskanzler wurde. Zu dieser Zeit befand sich das Land in einer verzweifelten Verfassung. Seine Niederlage im Ersten Weltkrieg (1914-18) und die darauf folgende Wirtschaftskrise hatten die Nation gedemütigt und verarmt zurückgelassen.

Hitler gab den Deutschen einen Sündenbock für alle Probleme des Landes: Juden. Er machte sie nicht nur für den Verlust Deutschlands im Krieg verantwortlich, sondern auch für die hohe Arbeitslosenquote des Landes und andere Probleme. Als er an der Macht war, nutzte er den weit verbreiteten Antisemitismus, um systematisch gegen das jüdische Volk vorzugehen, es seiner Rechte zu berauben, ihm bestimmte Jobs zu verbieten und einen Boykott jüdischer Geschäfte zu organisieren.

Bald flohen Tausende deutscher Juden, darunter auch die Franken, aus dem Land, um den Nazis zu entkommen. 1934 ließen sich Anne und ihre Familie in Amsterdam nieder, wo sie glaubten, in Sicherheit zu sein. Und das waren sie zunächst. Aber 1940, weniger als ein Jahr nachdem Hitlers Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg auslöste (1939-45), besetzten deutsche Truppen die Niederlande. Der Konflikt erfasste schließlich einen Großteil der Welt und stellte die Alliierten (angeführt von den Vereinigten Staaten, Großbritannien und der Sowjetunion) gegen die Achsenmächte (angeführt von Deutschland, Italien und Japan).

Als Hitlers Reich wuchs, versuchten Hunderttausende europäischer Juden, in andere Länder zu fliehen, aus Angst, in Konzentrationslager deportiert zu werden. Aber viele von ihnen konnten nirgendwo hin. Mehrere Nationen, darunter die USA, hatten Quoten festgelegt, die die Anzahl der Flüchtlinge begrenzten, die sie aufnehmen würden. Anne und ihre Familie waren gefangen.

1942 entschied Otto, dass seine Familie keine andere Wahl hatte, als unterzutauchen. Sein Geschäft, das Pektin, eine Zutat für Marmelade, verkaufte, bestand aus Büros und einem Lager. Dahinter befand sich ein kleines Gebäude, ein sogenanntes Nebengebäude, das nur von innen zu erreichen war.

Kurz nach dem Einzug der Franken kamen Ottos Geschäftspartner, Hermann van Pels van Pels' Frau Auguste und ihr 15-jähriger Sohn Peter dazu. Einige Monate später kam ein weiterer Jude, Fritz Pfeffer, hinzu. Mehrere Mitarbeiter von Otto erklärten sich bereit, ihnen zu helfen und riskierten ihr Leben, um Lebensmittel und andere lebensnotwendige Dinge zu besorgen.

Trotz der ständigen Gefahr versuchte Anne, optimistisch zu bleiben. "In Zeiten wie diesen ist es schwierig: Ideale, Träume und liebgewonnene Hoffnungen steigen in uns auf, nur um von der düsteren Realität zermalmt zu werden", schrieb sie am 15. Juli 1944, weniger als drei Wochen vor dem Überfall auf den Anbau, in ihr Tagebuch. "Es ist ein Wunder, dass ich nicht alle meine Ideale aufgegeben habe, sie wirken so absurd und unpraktisch. Trotzdem halte ich an ihnen fest, weil ich trotz allem immer noch daran glaube, dass die Menschen wirklich gut im Herzen sind."

Nach ihrer Verhaftung wurden Anne und die anderen im Nebengebäude nach Auschwitz in Polen geschickt, dem berüchtigtsten aller Konzentrationslager. Anne und ihre ältere Schwester Margot wurden schließlich nach Bergen-Belsen, einem Konzentrationslager in Deutschland, verlegt, wo sie vermutlich im Februar 1945 an Typhus starben, nur wenige Wochen vor der Befreiung des Lagers durch britische Truppen.

Als Deutschland im Mai 1945 kapitulierte, hatten die Nazis mehr als 6 Millionen europäische Juden getötet – zwei Drittel der jüdischen Bevölkerung des Kontinents – und 5 Millionen weitere, darunter Polen, Roma, Kommunisten und Behinderte. Viele wurden erschossen und in Massengräber geworfen oder in Gaskammern getrieben, ihre Leichen wurden dann in Krematorien verbrannt. Andere starben in den Lagern an Hunger oder Krankheit. Etwa 1 Million der Opfer waren Kinder.

Heute, fast 75 Jahre nach ihrem Tod, fasziniert Annes Geschichte die Welt. Vor einigen Jahren erregte es die Aufmerksamkeit von Pankoke, der schockiert war, als er erfuhr, dass die Umstände der Verhaftung der Franken ein Rätsel blieben.

Im Laufe der Jahre gehörten zu den potenziellen Verdächtigen Van Maaren, ein prominenter niederländischer Nazi namens Tonny Ahlers und eine Frau, deren Ehemann für Otto arbeitete, Lena Hartog-van Bladeren.

Pankoke sagt, sein Team habe damit begonnen, Millionen von Seiten gescannter Dokumente, darunter Polizeiberichte, Zeugenaussagen und Listen von Nazi-Informanten, zu analysieren und den Hinweisen nachzugehen. Frühere Untersuchungen mussten solche Dokumente von Hand analysieren, aber neue Computersoftware kann dieselben Informationen in einem Bruchteil der Zeit verarbeiten.

Das Team plant außerdem, eine 3-D-Version des Anbaus zu konstruieren und mithilfe von Computermodellen herauszufinden, wie weit Geräusche gereist sein könnten. Sie hoffen, feststellen zu können, ob ein Nachbar oder ein Passant die Franken gehört und die Behörden alarmiert haben könnte.

Die Ermittler haben auch eine Hotline eingerichtet, damit die Leute Informationen übermitteln können. Sie haben bereits Hunderte von Tipps erhalten, auch von Familienmitgliedern früherer Verdächtiger und Menschen, die in der Nähe des Nebengebäudes wohnten.

Pankoke sagt, er sei für alle Möglichkeiten offen, auch dafür, dass die Franken zufällig entdeckt wurden, wie einige Historiker spekuliert haben. Ein Bericht des Anne Frank Hauses aus dem Jahr 2016, ein Museum, das aus dem Versteck der Franken in Amsterdam geschaffen wurde, deutete darauf hin, dass die Behörden möglicherweise zu Ottos Geschäft gegangen sind, um gefälschte Lebensmittelkarten und andere illegale Aktivitäten zu untersuchen, nicht um Juden zu finden.

Was auch immer die Ermittlungen ergeben, Pankoke sagt, es sei wichtig, darauf aufmerksam zu machen, was mit Anne passiert ist – und den Millionen anderer Juden, die von den Nazis ermordet wurden.

"Das sind wir den Opfern schuldig", sagt er. "Es spielt keine Rolle, wie lange es dauert, wir werden versuchen, das zu lösen."

Ein Eintrag in Anne Franks Tagebuch, 6. Juni 1944

Anne Franks Tagebuch (rechts), das sie Kitty nannte, wurde erstmals 1947, zwei Jahre nach ihrem Tod, veröffentlicht. Es wurde seitdem in fast 70 Sprachen übersetzt und ist nach wie vor eines der meistgelesenen Bücher der Welt. Der folgende Auszug wurde am D-Day geschrieben, dem Tag, an dem die Alliierten an den Stränden Frankreichs landeten, um die Befreiung Europas von den Nazis zu beginnen.

Ein riesiger Tumult im Anhang! Ist dies wirklich der Beginn der lang ersehnten Befreiung? Die Befreiung, von der wir so oft geredet haben, die immer noch zu schön, zu viel Märchen erscheint, um jemals wahr zu werden? Wird uns dieses Jahr 1944 den Sieg bringen? Wir wissen es noch nicht. Aber wo Hoffnung ist, ist Leben. Es erfüllt uns mit frischem Mut und macht uns wieder stark. Wir müssen mutig sein, um die vielen Ängste und Nöte und das noch bevorstehende Leiden zu ertragen. Jetzt heißt es ruhig und standhaft bleiben, die Zähne zusammenbeißen und eine steife Oberlippe behalten! Frankreich, Russland, Italien und sogar Deutschland können qualvoll aufschreien, aber das haben wir noch nicht!

Oh, Kitty, das Beste an der Invasion ist, dass ich das Gefühl habe, dass Freunde unterwegs sind. Diese schrecklichen Deutschen haben uns so lange unterdrückt und bedroht, dass uns der Gedanke an Freunde und Erlösung alles bedeutet! Jetzt sind es nicht nur die Juden, sondern Holland und das ganze besetzte Europa. Vielleicht, sagt Margot, kann ich sogar im Oktober oder September wieder zur Schule gehen.

Nach dem Wahlsieg der NSDAP wird ihr Führer Adolf Hitler Kanzler (ähnlich dem Präsidenten) von Deutschland. Die Nazis verbrennen Bücher von Juden, entlassen Juden von Regierungsstellen und organisieren einen Boykott jüdischer Geschäfte.

Die NSDAP beginnt mit der Verabschiedung von Gesetzen, die deutschen Juden und anderen "Nichtariern" ihre Staatsbürgerschaft entziehen. Juden sind aus Schulen, Krankenhäusern und anderen öffentlichen Orten verboten.

Am 9. November entfesseln die Nazis eine Welle antijüdischer Angriffe, brennen und plündern Synagogen und Geschäfte in jüdischem Besitz. Sie verhaften 30.000 jüdische Männer und schicken sie in Konzentrationslager.

Am 1. September überfällt Deutschland Polen und beginnt den Zweiten Weltkrieg. Auf dem Höhepunkt seiner Macht dominiert Deutschland den größten Teil Europas.

Japans Angriff auf Pearl Harbor auf Hawaii am 7. Dezember bringt die USA in den Krieg. Ende 1942 stockt Deutschlands Einmarsch in die Sowjetunion und wendet das Blatt gegen die Nazis.

Die Nazis formalisieren die "Endlösung", ihren Plan, alle 9,5 Millionen Juden Europas systematisch zu ermorden.

In einer von vielen Widerstandsaktionen beginnen Juden im Warschauer Ghetto in Polen im April einen Aufstand gegen die Deutschen. Es dauert fast einen Monat, bis es zerquetscht wird.

Während sich die deutsche Armee auf dem Rückzug befindet, befreien alliierte Truppen Konzentrationslager in ganz Europa. Bis zum Ende des Krieges werden 6 Millionen Juden getötet, ebenso wie Millionen Schwule, Roma und andere "Unerwünschte".

In einem Berliner Bunker schluckt Hitler am 30. April eine Zyanidpille, bevor er sich in den Kopf schießt. Deutschland kapituliert am 7. Mai. Japan folgt am 15. August und beendet den Krieg.

Bildunterschrift: Anne Frank arbeitet in Amsterdam an ihrem mittlerweile berühmten Tagebuch, bevor sie während des Zweiten Weltkriegs mit ihrer Familie untergetaucht ist

Bildunterschrift: Dieses Bücherregal war eine Schwingtür, die den Eingang zum Hinterhaus verbarg.

Bildunterschrift: Der Eingang zum Versteck der Familie Frank war hier.

Bildunterschrift: Das Zimmer im Anbau, das Anne mit Fritz Pfeffer teilte

Bildunterschrift: Eingeschlagene Fensterscheiben in einem jüdischen Geschäft in Berlin, Deutschland, nach der Kristallnacht, was "Nacht der Glasscherben" bedeutet

Bildunterschrift: Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald, April 1945

UNTERRICHTSPLAN: KOPPELN EINER PRIMÄREN UND EINER SEKUNDÄREN QUELLE

Der in Deutschland geborene Teenager-Tagebuchschreiber wurde 1944 nach zweijährigem Untertauchen von den Nazis gefangen genommen. Fast 75 Jahre später soll eine neue Untersuchung das Rätsel lösen, wer der Polizei einen Tipp gegeben hat.

* Artikel-Quiz (online und auf S. T10)

* Auf der Suche nach einem Ausweg (Hauptquelle online und auf S. T14)

* Holen Sie sich einen Hinweis (nur Online-Wortschatz)

1 Fokus setzen: Stellen Sie eine grundlegende Frage, um die Diskussion zu leiten: Warum, glauben Sie, sind die Menschen heute, mehr als 70 Jahre nach ihrem Tod, immer noch so an der Geschichte von Anne Frank interessiert?

2 Vokabeln auflisten: Teile einige der herausfordernden Vokabeln aus dem Artikel (siehe rechts). Ermutigen Sie die Schüler, beim Lesen den Kontext zu verwenden, um Bedeutungen abzuleiten.

3 Engagieren: Fragen Sie, was die Schüler über Anne Frank und ihr berühmtes Tagebuch wissen.

4 Lesen und diskutieren: Bitten Sie die Schüler, den Upfront-Artikel über das Geheimnis zu lesen, das immer noch um die Entdeckung und Verhaftung von Anne Frank und ihrer Familie rankt. Überprüfen Sie, warum der Artikel selbst eine sekundäre Quelle ist. (Es wurde von jemandem geschrieben, der die Ereignisse nicht persönlich erlebt oder miterlebt hat.) Stellen Sie dann diese kritischen Fragen:

* Welche Theorien gibt es, wie Anne Frank und die anderen im Anbau entdeckt wurden? Welche finden Sie am überzeugendsten? (Eine Theorie besagt, dass die Bewohner des Nebengebäudes von Otto Franks Angestelltem Wilhelm van Maaren oder einem anderen Bekannten verraten wurden. Eine andere Theorie besagt, dass sie zufällig gefunden wurden, als die Behörden den Betrug mit Lebensmittelkarten untersuchten. Die Meinungen der Studenten gehen auseinander.)

* Was meint die Autorin, wenn sie sagt, Hitler habe die Juden zum Sündenbock für Deutschlands Probleme gemacht? (Der Autor meint, Hitler habe die Juden öffentlich für Deutschlands Probleme verantwortlich gemacht, einschließlich seiner Niederlage im Ersten Weltkrieg und der Wirtschaftskrise, die dem Krieg folgte und viele Deutsche arm und arbeitslos machte.)

* Welches Ziel verfolgt Vince Pankoke bei der Untersuchung dessen, was mit Anne Frank und anderen im Nebengebäude passiert ist? (Pankoke hat gesagt, sein Ziel sei es nicht, die Person zu bestrafen, die die Franken verraten hat – wenn tatsächlich die Familie verraten wurde der Holocaust.)

* Warum hofft Pankoke, dass sein Team Informationen finden kann, die bei früheren Untersuchungen übersehen wurden? (Während frühere Ermittler Polizeiberichte und andere Dokumente von Hand studieren mussten, wird Pankokes Team Computersoftware verwenden, um solche Dokumente zu analysieren. Sie werden auch Technologien verwenden, um Modelle des Anhangs zu erstellen usw.)

5 Verwenden Sie die Primärquelle: Projizieren oder verteilen Sie die PDF-Datei Seeking a Way Out (S. T14), die einen Brief von Otto Frank aus dem Jahr 1941 enthält, als er nach einem Weg suchte, seine Familie aus Europa herauszuholen. Besprechen Sie, was es zu einer Hauptquelle macht. (Es liefert direkte Beweise aus erster Hand zum Thema.) Lassen Sie die Schüler den Auszug lesen und die folgenden Fragen beantworten (die im PDF ohne Antworten erscheinen).

* Wie würden Sie Otto Franks Absicht und Ton in diesem Brief beschreiben? (Franks Absicht war es, Charley zu fragen, ob er dem US-Konsul eine Anzahlung von 5.000 US-Dollar leisten könnte, um den Franken bei der Einwanderung in die USA zu helfen. Sein Ton könnte als verzweifelt, aber dennoch höflich und würdevoll beschrieben werden.)

* Vor welchen Herausforderungen stand Frank, als er versuchte, seine Familie aus den Niederlanden zu vertreiben? (Eine davon war Geld. Franks Schwager in den USA konnten für Franks Schwiegermutter finanzielle eidesstattliche Versicherungen ausstellen, nicht aber für Frank, seine Frau und seine Töchter. Die Familie musste eine Anzahlung leisten. In Außerdem durfte Frank nicht nach Rotterdam reisen, und der Konsul würde sich nicht mit ihm treffen.)

* Hatte Frank sich schon früher bemüht, seine Familie aus Europa zu vertreiben? Woher weißt du das? (Frank hatte Jahre zuvor versucht, US-Visa für seine Familie zu beschaffen. Er schrieb: "19381 stellte in Rotterdam einen Antrag auf Auswanderung in die USA, aber alle Papiere wurden dort vernichtet.")

* Glaubst du, das war ein einfacher Brief für Frank? Erklären Sie, indem Sie die Beweise aus dem Brief verwenden, um Ihre Antwort zu untermauern. (Man kann davon ausgehen, dass es für Frank wahrscheinlich schwierig war, Charley um Hilfe zu bitten. Er betonte in dem Brief, dass er nur um seiner Kinder willen Hilfe suche, und er schrieb: "Du bist die einzige Person, die ich kenne Ich kann ssk [sic]")

* Wie war die US-Einwanderungspolitik damals basierend auf dem Upfront-Artikel und Franks Brief? Was mag der Gedanke hinter einer solchen Politik gewesen sein? (Sie können dem Artikel und dem Brief entnehmen, dass die USA zu dieser Zeit eine ziemlich restriktive Einwanderungspolitik hatten. Der Artikel stellt fest, dass "mehrere Nationen, einschließlich der USA, Quoten festgelegt hatten, die die Anzahl der Flüchtlinge begrenzten, die sie aufnehmen würden". benötigte finanzielle eidesstattliche Erklärungen für Visa, kann daraus geschlossen werden, dass einige in den USA besorgt waren, dass neue Einwanderer von der Regierung für finanzielle Unterstützung abhängig sind. Die Antworten werden unterschiedlich sein.)

Was fasziniert so viele Menschen an der Geschichte von Anne Frank? Schreiben Sie einen kurzen Aufsatz, indem Sie Details aus dem Artikel und Annes Tagebucheintrag verwenden, um Ihre Antwort zu untermauern.

Verwenden Sie das Quiz auf S. T10 zur Beurteilung des Verständnisses.

Sollte eine lebende Person, die die Franken verraten hat, vor Gericht gestellt und bestraft werden?

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Wählen Sie für jede der folgenden Fragen die beste Antwort. Den Analyseabschnitt finden Sie bei Bedarf im Artikel.

1. Während des Zweiten Weltkriegs versteckten sich Anne Frank und ihre Familie in

2. Obwohl Anne viele Details über ihre Tortur in ihrem Tagebuch festgehalten hat, hat es nie jemand herausgefunden

a genau dort, wo sich das Versteck der Franken befand.

b wer sich noch bei den Franken versteckt hielt.

c was mit den Franken nach Annes letztem Tagebucheintrag passiert ist.

d wie die Behörden von dem Versteck der Franken erfahren haben.

3. Wie kamen die Franken im Versteck an Essen und andere Notwendigkeiten?

a Sie haben sich nachts rausgeschlichen, um Vorräte aus einem nahe gelegenen Lebensmittelgeschäft zu holen.

b Nachbarn, die das Versteck bemerkten, hinterließen Vorräte an der Geheimtür.

c Mehrere Mitarbeiter von Otto Frank lieferten regelmäßig Nachschub.

4. Inwiefern unterscheidet sich die aktuelle Untersuchung der Martyriums der Franken von früheren Untersuchungen?

a Neue Technologie wird verwendet.

b Ein neuer Augenzeuge hat sich gemeldet.

c Die neue Untersuchung zielt darauf ab, die Leute zu bestrafen, die die Franken verraten haben.

5. In den ersten beiden Absätzen beschreibt der Autor Bedingungen im Anhang, um zu betonen, dass die Franken

a den Holocaust fast überlebt.

b trotz ihrer Umgebung komfortabel lebten.

c lebten in Angst im Nebengebäude.

d waren verzweifelt, ihrer Gefangenschaft zu entkommen.

6. Im Abschnitt „Life in Hiding“ deuten die Zitate aus Anne Franks Tagebuch darauf hin, dass sie

7. Welcher Auszug unterstützt am besten die Theorie, dass die Franken zufällig entdeckt worden sein könnten?

a "Pankoke sagt, es sei wichtig, darauf aufmerksam zu machen, was mit Anne passiert ist."

b "Sie haben schon Hunderte von Tipps bekommen."

c ". Sein Team hat damit begonnen, Millionen von Seiten gescannter Dokumente zu analysieren, einschließlich Polizeiberichten."

d ". Möglicherweise sind die Behörden zu Ottos Geschäft gegangen, um gefälschte Lebensmittelkarten und andere illegale Aktivitäten zu untersuchen."

8. Der Artikel beantwortet alle der folgenden Fragen AUSSER

a Warum sind die Franken aus Deutschland geflohen?

b Was geschah mit Otto Frank, als er in Auschwitz war?

c Wer hat im Zweiten Weltkrieg gegen Deutschland gekämpft?

d Wie soll Anne Frank gestorben sein?

GRUNDLEGENDE FRAGEN Bitte verwenden Sie die andere Seite dieses Papiers für Ihre Antworten.

9. Warum, glauben Sie, finden so viele Menschen die Geschichte von Anne Frank immer noch so fesselnd?

10. Was sind Ihrer Meinung nach einige der Herausforderungen bei der Untersuchung von Ereignissen, die vor fast 75 Jahren passiert sind?

2. [d] wie die Behörden von dem Versteck der Franken erfahren haben.

3. [c] Mehrere Mitarbeiter von Otto Frank lieferten regelmäßig Nachschub.

4. [a] Neue Technologien werden verwendet.

5. [c] lebten in Angst im Nebengebäude.

7. [d].. Möglicherweise sind die Behörden zu Ottos Geschäft gegangen, um gefälschte Lebensmittelkarten und andere illegale Aktivitäten zu untersuchen. "

8. [b] Was geschah mit Otto Frank, als er in Auschwitz war?

KOPPELN EINER PRIMÄREN UND SEKUNDÄREN QUELLE

Anne Frank und ihre Familie flohen kurz nach der Machtübernahme Adolf Hitlers und seines NS-Regimes aus Deutschland. 1934 ließen sie sich in Amsterdam, der Hauptstadt der Niederlande, nieder. Aber sechs Jahre später drangen die Nazis in die Niederlande ein und die Franken versuchten erneut, zu fliehen. Unten ist ein Brief, den Annes Vater, Otto Frank, im April 1941 an Nathan Straus Jr. (oder "Charley", wie Frank ihn nannte), einen alten College-Freund in New York schrieb. Leider scheiterten Franks Bemühungen, die Durchreise nach Amerika zu sichern, und ein Jahr später tauchten die Franken unter. Verwenden Sie den Brief zusammen mit dem Upfront-Artikel, um die Gäste zu beantworten.

Brief von Otto Frank an Nathan "Charley" Straus Jr., 30. April 1941

. Ich bin gezwungen, auf Auswanderung zu achten, und soweit ich sehen kann, sind die USA das einzige Land, in das wir gehen könnten. Vielleicht erinnern Sie sich, dass wir zwei Mädchen haben. Wir müssen uns hauptsächlich um die Kinder kümmern. Unser eigenes Schicksal ist von geringerer Bedeutung. Zwei Brüder von Efith [sic]* sind letztes Jahr ausgewandert und arbeiten als gewöhnliche Arbeiter in Boston. Beide verdienen Geld, aber nicht genug, um uns kommen zu lassen. Sie könnten eine eidesstattliche Erklärung für ihre Mutter abgeben, die hier bei uns lebt, und sie haben, soweit es mager [sic] sieht, genug gefischt, um meiner Schwiegermutter die Überfahrt zu bezahlen. . . .

Edith war die Frau von Otto Frank ("Efith" war wahrscheinlich ein Tippfehler.)

Um ein Visum für die Einreise in die USA zu erhalten, musste ein Einwanderer eine eidesstattliche Erklärung oder einen Brief mit der Zusage finanzieller Unterstützung von zwei US-Bürgern oder ständigen Einwohnern schreiben lassen.

1938 stellte ich in Rotterdam einen Antrag auf Auswanderung in die USA, aber dort wurden alle Papiere vernichtet. . . . Die Antragstermine haben keine Bedeutung mehr, da jeder ausreisen kann, der eine gültige eidesstattliche Versicherung eines Familienmitglieds hat und seine Überfahrt bezahlen kann. Von Seiten der deutschen Behörden sollen keine besonderen Schwierigkeiten gemacht werden. Sollte jedoch eine eidesstattliche Erklärung von Familienangehörigen nicht vorliegen oder nicht ausreichen, verlangt der Konsul eine Bankeinlage. Wie viel er in meinem Fall verlangen würde, weiß ich nicht. Ich darf nicht nach Rotterdam und ohne eine Vorstellung würde mich der Konsul nicht einmal aufnehmen. Soweit ich von anderen höre, könnten es ungefähr 5000 Dollar sein - für uns vier. Sie sind die einzige Person, die ich kenne, die ich ssk [sic]: Wäre es möglich, dass Sie eine Anzahlung zu meinen Gunsten leisten?

Ein Konsul ist ein Beamter, der von einer Regierung ernannt wird, um diese Regierung im Ausland zu vertreten. Der US-Konsul in den Niederlanden war dafür verantwortlich, die Papiere und Finanzen eines potenziellen Einwanderers zu überprüfen und ihn oder sie auf eine Warteliste zu setzen.

Dies ist eine Stadt in den Niederlanden, die ab 1940 unter der Kontrolle der Nazis stand.

* Das lateinische Wort sic bedeutet „so wie es geschrieben wurde“. Es wird verwendet, um Stellen im Brief zu markieren, an denen Tippfehler vorliegen.

BRIEF IST [c] ANNE FRANK FONDS, BASEL, SCHWEIZ, UND IST IM ARCHIV DES YIVO-INSTITUTS FÜR JÜDISCHE FORSCHUNG. SIE WIRD HIER MIT GENEHMIGUNG VON ANNE FRANK FONDS REPRODUZIERT.

1. Wie würden Sie Otto Franks Absicht und Ton in diesem Brief beschreiben?

2. Vor welchen Herausforderungen stand Frank, als er versuchte, seine Familie aus den Niederlanden zu vertreiben?

3. Hatte sich Frank schon früher bemüht, seine Familie aus Europa zu vertreiben? Woher weißt du das?

4. Glaubst du, das war ein einfacher Brief für Frank? Erklären Sie, indem Sie die Beweise aus dem Brief verwenden, um Ihre Antwort zu untermauern.


Ist es wirklich wichtig, wer Anne Frank verraten hat?

Die Frage, wer Anne Frank und die anderen, die sich im Hinterhaus versteckt haben, verraten hat, ist nie wirklich abschließend beantwortet worden. Es gibt viele fundierte Spekulationen, aber es gibt noch keine 100%ige Sicherheit, wer sie verraten hat.

Es besteht auch immer noch die Möglichkeit, dass niemand sie verraten hat, sondern dass sie zufällig entdeckt wurden. Entgegen der landläufigen Meinung kann es in den Sommermonaten in den Niederlanden ziemlich heiß werden. In den frühen Tagen im August 1944 betrug die Durchschnittstemperatur 21 Grad Celsius. In den großen Städten ist es oft heißer. Im kleinen Nebengebäude gab es keine Klimaanlage, es waren 8 Personen drin. Vielleicht hat jemand nur kurz ein Fenster ein wenig geöffnet, um frische Luft zu schnappen, und dies wurde möglicherweise entdeckt.

Ich weiß, dass diese Theorie zu weiteren Spekulationen beiträgt, aber hier ist die Sache. Ist es wirklich wichtig, wer sie verraten hat?

Ich glaube, das Einzige, worauf es ankommt, ist, dass sie überhaupt nicht in diesem Anhang hätten sein dürfen. Sie hätten sich frei bewegen können, wo immer sie es wollten. Ihre Rechte hätten nie weggenommen werden dürfen, Sie waren Menschen wie alle anderen auch.

Zwar verfolgte das Naziregime, das damals die Niederlande besetzt hatte, alle Juden des Landes, aber dieses Regime wäre nicht so erfolgreich gewesen, wenn sie nicht von den Beamten unterstützt worden wären, die darauf bestanden, ihre Arbeit zu erledigen ihre besten Fähigkeiten. Vielleicht war dies aus Angst, und bis zu einem gewissen Grad war es auch so, aber es gab diejenigen, die das rücksichtslose Regime unterstützten.

Natürlich gab es noch mehr Menschen, die von den bösen Taten, die sie miterlebten, völlig entsetzt waren und oft vor Angst verkrüppelt waren.

Wenn wir immer wieder fragen, wer Anne Frank verraten hat, müssen wir auch schauen, warum sie so wenig Hilfe von anderen bekommen haben, bevor sie untertauchen mussten. Diese Frage hat Antworten, die nicht viele Leute hören wollen, denn das betrifft Regierungen, einschließlich der US-Regierung, die sich weigerten, Otto Frank und seiner Familie Visa zu erteilen.

Die wahre Antwort darauf, wer Anne Frank verraten hat, lautet also: Fast jeder.

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Alles über

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 geboren und war ein jüdischer Teenager aus Frankfurt, der während des Holocaust untertauchen musste. She and her family, along with four others, spent over two years during World War II hiding in an annex of rooms on Prinsengracht in Amsterdam, today known as the Anne Frank House.

Since it was first published in 1947, Anne Frank&rsquos diary has become one of the most powerful memoirs of the Holocaust. Its message of courage and hope in the face of adversity has reached millions. The diary has been translated into 70 languages with over 30 million copies sold. Anne Frank&rsquos story is especially meaningful to young people today. For many she is their first, if not their only exposure to the history of the Holocaust.

After being betrayed to the Nazis, Anne, her family, and the others living with them were arrested and deported to Nazi concentration camps. In March of 1945, seven months after she was arrested, Anne Frank died of typhus at Bergen-Belsen. She was fifteen years old.

Her wisdom and legacy live on, and she is frequently cited as an inspiration for today, with her insights into human nature, her relentless optimism, and her vivid portrayal of her experience in hiding as a teenager.


A cold case team is searching for who betrayed Anne Frank

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Anne Frank died at the Bergen-Belsen concentration camp in 1945. The exact circumstances – or time – of her death is unknown but she is thought to have due to illness exacerbated by squalid conditions and a weakened state. It is possible she died just weeks before the camp's liberation.

After more than two years of hiding above her father’s warehouse, Anne Frank and seven others were discovered by Nazi German and Dutch officials on August 4, 1944. The search for who—or what—might have exposed their location continues 75 years later.

Today, historians, data scientists, and even a cold-case forensic team are using new technology to identify the informant—with some suggesting that, perhaps, Frank was discovered by accident.

Frank’s diary, The Diary of Anne Frank, which she wrote from age 13 through 15, is the most widely-read text to emerge from the Holocaust. For the Netherlands, her story of common citizens risking their lives to help those in need has become the most prominent narrative of the Dutch’s involvement during the World War II occupation.

However, Frank’s story glosses over the often-complicit relationship the Dutch had with Nazi Germany. Up to 80 percent of the Dutch Jewish population was killed during the war, the second highest percentage after Poland.

“The Netherlands have cherished the idea of heroism,” says Emile Schrijver, the general director of the Jewish Historical Museum and the Jewish Cultural Quarter in Amsterdam. “It’s taken an entire generation to come to terms with being a perpetrator and being a bystander more than anything else.”

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Over the years, more than 30 individuals have been suspected of betraying Frank and her friends and family.

Among the accused includes an overly-curious warehouse employee who worked beneath the group’s hiding place. Although two investigations were opened to see if he was culprit, one in 1947 and the other in 1963, Wilhelm Geradus van Maaren maintained that he was not the informant and, without any evidence, he was not charged. Another suspect, Lena Hartog-van Bladeren, helped manage pests in the warehouse. It’s said that she suspected people were hiding in the warehouse and then started a dangerous rumour, but later interviews with Lena do not confirm that she knew about the hidden people before the raid.

The list of suspects continues, with no evidence to prove or disprove anyone’s involvement. Gertjan Broek, a lead researcher with the Anne Frank House in Amsterdam, believes that the search for an informant might prevent researchers from discovering what really happened. “By asking ‘Who betrayed Anne Frank?’ you actually assume tunnel vision already. You leave out other options,” he says.

It’s possible, Broek says, the Franks weren’t betrayed at all—instead they might have been discovered by accident. There’s a chance that those in hiding were discovered during a search regarding fraudulent ration coupons, he says after a two-year research project.

When considered together, the few verified facts from that day support the claim. First, the German and Dutch officials did not have transportation for the hidden people ready when they arrived—instead they had to improvise. Second, one of the three known officers at the raid was assigned to the unit that investigated economic crimes. Finally, two men providing the Franks and those in hiding with black-market ration coupons were arrested, but one of their cases was dismissed for unknown reasons. It’s possible that one of the men struck a deal especially considering that an officer overseeing the coupon case was also at the Anne Frank raid.

Although the theory seems possible, Broek still can’t prove it. “No conclusive evidence in the end, of course, unfortunately. But the more flags you can pin on the map, the more you narrow the margins of what's possible and that’s the main virtue.”

Another group of more than 20 forensic, criminology, and data researchers hope to narrow the margins to a single culprit. The team, led by retired FBI agent Vincent Pankoke, is treating the investigation like a modern cold case. For years they’ve been combing through archives and interviewing sources around the world while also using 21 st century technology to crosscheck leads. The team has created a 3-D scan of Frank’s hiding place to see how sounds might have traveled to nearby buildings.

The team is also using artificial intelligence to find hidden connections between individuals, places, and events related to the case. The data science company Xomnia created a custom program that, in part, analyses archival text to create nuanced and layered network maps.

“What you can do is try to see how often, for example, words or names are used together. If certain names are used together a lot, you can create kind of a network and do some kind of network analysis,” says Robbert van Hintum, a lead data scientist at Xomnia. For example, it’s possible to cross-reference addresses with family relations and police reports to see who might have been involved or aware of various events in Frank’s neighborhood.

“By adding all these dimensions together, an image emerges which you weren't able to see before,” explains van Hintum.

The Cold Case Diary team will announce their findings in a book expected to publish next year.

Out of the eight hidden Jews, only Anne’s father Otto would survive the war. It may be too late to bring a supposed betrayer to justice, but as anti-Semitism is on the rise this research still matters to many. “By better understanding what happened there, we can learn how people treat each other and prepare for the future,” says Schrijver.


Who Betrayed Anne Frank? - GESCHICHTE


The Attic seen from the back. For eight Jewish people in hiding at Prinsengracht 263 in Amsterdam, a more than 2 year period of hiding came to an end on the warm summer's day of August 4, 1944. The doors to the stockroom stood open, and the first to enter was the Austrian Nazi SS Oberscharführer Karl Silberbauer, followed by the Dutch NSB members (Dutch national socialists, allied to the Nazis) Gezinus Gringhuis, Willem Grootendorst and Maarten Kuiper. The hiders were taken away (and apparently their number was more than expected, as a second car had to be called for), along with two of the four helpers present that day. The remaining staff was not interfered with. Click here to see a video excerpt in which Miep Gies recounts the day of the arrest.

Of the eight Jewish hiders, only Otto Frank returned after the war, as did the two arrested helpers Johannes Kleiman and Victor Kugler. The Secret Annex had been betrayed, but by who?

To this day, no-one has been able to answer that question with certainty, and the definite answer will probably never be known. The Political Investigation Department of the Amsterdam police force conducted an inquiry in 1948, and a second inquiry took place in 1963. In 2003, the Netherlands Institute for War Documentation released a report. In addition to these official reports, there are also the biographers of Anne Frank and of Otto Frank, Melissa Müller and Carol Ann Lee, who each attempt to identify the betrayer in their books published in 1998 and 2002, respectively. The question is also a matter of much speculation, with varying degrees of substantiation. Below follows an inventory of possible betrayers and the circumstances that could have brought them to the betrayal. Every reader will have to draw his or her own conclusions.

The coincidence
As the period of hiding went on for longer, the hiders became less careful. Curtains were opened beyond just a crack, rooftop windows inadvertently stayed open, accidental noises became more frequent, and so on. All in all, the visible evidence mounted for the world outside that there were people in the building after office hours. People in the outside world may quite innocently have mentioned this in conversation, which could have been overheard by the wrong persons. In this scenario, the name of the night watchman Martin Sleegers plays a prominent role. Following the report of a burglary in the premises in April 1944, he and a police officer went to investigate. They actually fumbled with the bookcase that hid the entrance to the Secret Annex. Anne describes this burglary in her diary entry of April 11, 1944. There is no concrete evidence that Sleegers betrayed the hiders. While it is a fact Sleegers knew the NSB member Gringhuis (who was present at the arrest), this in itself does not constitute proof.

Tonny Ahlers
NSB member Tonny Ahlers visited Otto Frank at his office in April 1941, to confront him with a letter addressed to the NSB that mentioned a conversation between Frank and Job Jansen, a former employee. In this conversation, Otto Frank had expressed negative views about the German occupier. Ahlers said that he worked as a courier for the SD (Nazi security service) and for the NSB, and said that he had intercepted the letter by chance. Subsequent investigations showed that he was indeed a frequent visitor at the Security Service, but that his role as courier was simply made up. It is known that Frank twice gave money to Ahlers, though probably not more than 50 guilders altogether. It has not been established that Ahlers visited Frank regularly.


Tonny Ahlers Ahlers was notoriously anti-Semitic, for which he was also convicted after the war, but also an inveterate liar and a braggart. This makes it difficult for researchers to distinguish fact from fiction. Can Ahlers have been the betrayer personally, or did he pass on information to the Nazi Security Service, for example? The latter is possible. Ahlers started a business in the same kind of commodities as Otto Frank's business. This would have given him access to the stockroom of Opekta / Pectacon, later Gies & Co., when coming to collect ordered goods at Prinsengracht. In this way he may also have had contact with the stockroom manager Willem van Maaren (more about him later). The three NSB members Gringhuis, Grootendorst, Kuiper and Sleegers and Ahlers all knew each other, but this doesn't really prove anything, certainly not given Ahlers' untrustworthiness. The facts are definitely striking and can be used to construct a plausible theory, but it will never amount to hard evidence. It is regrettable that Ahlers' widow, Martha van Kuik, was not interrogated extensively. She was an eye-witness and may have known and seen a great deal. She is still alive today. Carol Ann Lee, biographer of Otto Frank (2002), was the first to present this theory about Tonny Ahlers. In her book she works towards identifying Ahlers as the betrayer, yet without explicitly labeling him as such. It remains a speculative theory, woven into her pages. The Dutch television program Andere tijden, aired on March 12, 2002, explores Lee's theory.

Willem van Maaren
Stockroom manager Willem van Maaren was suspected of the betrayal for many years, although he never sided with the Nazis. He stole goods and was generally considered dishonest. In Anne's diary it becomes clear that the Annex occupants also did not trust him. However, inquiries conducted after the war did not turn up any evidence that he was the betrayer. On the other hand, his eager inquisitiveness was very striking. In all sorts of ways, he tried to establish whether people had entered the stockroom in the evening or during the night. From what he noticed, he must have concluded that this was indeed the case. Another very unusual moment occurred when he asked the employees whether there had previously been a Mr. Frank at the office. It is unknown how he came to that name, or why he asked that question. Van Maaren supplied goods to various customers, but it cannot be determined whether Ahlers was one of these. That Ahlers and Van Maaren knew each other, so that Van Maaren may have tried to obtain information for Ahlers, is yet another theory that sounds plausible but that cannot be proven.

Lena Hartog-van Bladeren
She is the least likely candidate for the role of betrayer. Her husband Lammert worked in the stockroom on Prinsengracht until the raid in 1944, while she worked as a cleaner at the same address (among others)&mdash something that she initially denied, by the way. A second contradiction is Lammert's statement that he continued to work at the stockroom for several days following the raid, while according to the helpers he immediately ran off when the arrest took place. It can furthermore not be explained why Lena Hartog claimed that there were Jews hiding in the premises at number 263. Where could she have got this information? From her husband or from Van Maaren? The latter declared later to have had just a suspicion. So was there information trickling through a grapevine? Possibly, but hard to prove. Finally, Lena said that she feared for her husband, who worked in a place where Jews were hiding. But then why did she not warn her husband on the day the raid took place to avoid his arrest, and notify the Security Service afterwards? The Germans refers to their source as a 'reliable' source. Was it Lena? Anne Frank's biographer Melissa Müller first pointed to Lena Hartog as possible betrayer, in her 1998 book Anne Frank, The biography. Yet it remains unlikely, as she would have wanted as much as possible to avoid drawing attention to her family, given her husband's precarious position (he hadn't responded to the Arbeitseinsatz, the summons to work).


Headline "The silent betrayal of Anne Frank" in Dutch newspaper after the NIOD report was published, April 28, 2003. To conclude
The above demonstrates that there is no indubitable proof for who betrayed the Secret Annex. There is something about all the persons and circumstances that make them suspicious, but precisely because this is so, all argumentation falters here. It could be that a number of persons suspected the presence of the hiders, and that a number of persons involved with the Prinsengracht address knew each other, but this does not add up to any form of evidence. Pure coincidence must moreover not be ruled out as a contributing factor. Perhaps neighbors sympathetic to or member of the NSB, who looked out on the rear facade of the premises, saw people moving past curtains that were not fully closed, and notified the authorities.

A few more 'loose ends' remain. For example, in late 1943 Victor Kugler was summoned to the local headquarters of the Nazi Party in his hometown of Hilversum, on the same night that the hiders on Prinsengracht were alarmed by an insistent ringing of the front doorbell. Kugler had apparently ignored the first summons, as the existence of the second summons demonstrates. Why was he summoned there, and what was discussed? And did the Austrian Silberbauer, who supervised the arrest, really not know who had tipped off the Amsterdam Security Service headquarters about the Jewish hiders, as he claimed during the investigation of 1963?

Practically everyone that had anything to do with the betrayal was interrogated after the war, without producing any definitive answer to the question, 'Who betrayed the occupants of the Secret Annex on Prinsengracht 263?'


'It's time to tell the truth'

On a warm summer's day on August 4 1944, four Gestapo policemen raided a canal warehouse at 263 Prinsengracht, Amsterdam. The eight Jewish people hiding in the annex there were arrested: Otto Frank, his wife and two children the van Pels family of three and Fritz Pfeffer, a dentist. They were taken to Westerbork Kamp and from there herded into cattle wagons bound for Auschwitz. Of the eight, only Otto returned.

During the raid, a policeman emptied Otto's briefcase to fill it with the fugitives' valuables. In his haste, he dropped a batch of papers and a small diary belonging to Otto's daughter. This diary, the diary of Anne Frank, was to become the most widely read document to emerge from the Holocaust.

In March this year, Carol Ann Lee's biography of Otto Frank was published in the Netherlands, generating renewed interest in the diary and reviving the question of who betrayed the Franks. In a television interview, the day before her book was published, Lee identified Tonny Ahlers as that person.

Ahlers was a violent anti-semite. By the early 1940s he had a lengthy criminal record and had been involved in numerous brawls in Jewish-owned cafes. During the war he denounced Jews and members of the Dutch underground to the Germans. In 1945, Ahlers was tried for his wartime activities and sent to prison.

Less than 48 hours after the publication of her book, Lee received an astonishing telephone call from her editor. "Someone rang just now," she told Lee. "He has information about the betrayal of the Frank family. He left his number." Lee called. The man who answered introduced himself as Anton, Tonny Ahlers's son.

"I could never have told people voluntarily that my father betrayed Otto Frank, but now that it has been made public, I feel it's my duty to tell what I know and to prevent any lies and half-truths going into the papers," he explained.

Anton is a reserved man in his mid-50s, who weighs his words carefully. He says he seeks neither fame nor revenge. His Dutch wife had five uncles executed by the Nazis for their resistance activities. He has never been to the Anne Frank house. "I feel shame," he says, "I am ashamed that my father created this situation."

He agrees to meet me, accompanied by Lee, in the lobby of a hotel on the outskirts of Amsterdam. This is the first time he has agreed to be interviewed.

Anton does not remember when he became aware of his father's chequered past. "It was a process, not an incident," he says. "One day, one of the kids at school taunted me, calling me a Nazi boy. Then, when I was 16, I had a girlfriend. I was very keen on her, but when her father found out my identity, he said, 'Not with a Nazi' and forbade her to see me again."

Anton's mother lives in Amsterdam. When Lee approached her in connection with her research on Otto Frank, she got a hostile reception. "I asked her about her ex-husband's relationship with Otto. At first she told me that they were friends and had business relations. But when I confronted her with letters that Ahlers had written about Otto Frank, where it was clear that he hated him, she became aggressive and threatened to call the police. She screamed: 'If you come any closer to this door, I will attack you. The war was bad for everyone, not just the Jews. Otto Frank was my best friend. My husband did nothing wrong during the war. You have no idea what it was like for ordinary Dutch people - everyone talks about the Jews, but it was bad for us too. Anyway, I had Jewish girls working for me during the war, all the time. My husband did not betray anyone. Don't you dare write anything bad about him. If you do, I have family who will come and get you.' And she slammed the door."

Anton is unmoved. "My mother lives in lies. She claims she had Jewish maids working for her during the war but I can categorically say that it's untrue. Lies, lies, lies," he sighs. "My father was a violent man. I remember plates smashing against the walls and punches flying into our faces - my mother saw what was going on but never defended us. She never interfered."

Anton has no doubt that it was his father who denounced the Franks to the Nazis. His evidence is difficult to corroborate, but through painstaking research - poring over letters, listening to testimonies and uncovering wartime documents - Lee has given substance to many of Anton's claims. In her biography, recently published in English, Lee describes Ahlers as an unpleasant and dishonest man. His son concurs: "He was always causing trouble, picking arguments with neighbours and snitching on people. He was always in trouble with the police, always owing money. We often had the bailiffs coming to our flat."

In 1985, the relationship between Ahlers and his wife reached rock bottom. In one incident, she later claimed, Ahlers had tried to run her over with his car. After a particularly violent incident she left him and the following year began divorce proceedings.

At about the same time, Anton's business took a serious blow and he was forced to declare bankruptcy. His lawyer asked him whether he had dealings in the West Indies. "I was rather surprised since I had never been to the West Indies and had no business connections there."

The lawyer showed him a letter sent anonymously to the receivers. The writer claimed that Anton and his wife were involved in drug trafficking in the West Indies. "This letter caused us a lot of problems," he says. "Shortly after this incident, we accompanied my mother to my parents' house, to collect some personal belongings. Lying on my father's desk we found a carbon copy of the 'anonymous letter' sent to the receivers. You see, nothing was beyond him.

"When my daughter was in primary school the class learned about Anne Frank and read from her diary. One day," recalls Anton, "she mentioned that her grandfather had told her that he was involved in the Frank family going into hiding. Then she added that he told her he was also there when they got out."

Assuming that this exchange took place, it is not clear what Ahlers meant, since he was not present when the Franks' hiding place was raided. None the less, there is written evidence indicating that Ahlers knew Otto had gone into hiding and was aware of his hiding place.

In a testimony given to Lee, Ahlers' 82-year-old brother, Cas, said that Ahlers told him that he betrayed the Franks during the war. This can only be submitted as supporting evidence as it is based on hearsay. The incriminating evidence against Ahlers is found by piecing together his wartime activities and contact with Otto Frank. "If you put all the pieces together, it all adds up," says Anton. Then he offers another twist to the tale. "It did not end with the betrayal: I believe that my father blackmailed Otto Frank after the war. My father received money every month - he bragged about it. He would buy lots of presents and go on expensive holidays. He told us it was a disability allowance, because he had polio as a child. But this could not be - the monthly payments were comparable with the salary of a board manager. Then, suddenly, in 1980 his financial situation changed and the spendthrift lifestyle ended." Otto Frank died in 1980.

It is unclear what Otto had to hide and why he would let himself be blackmailed. Lee concedes that the evidence for this theory is circumstantial, but offers a possible motive: "Otto sold products to the Wehrmacht, the German army, in 1940, after the invasion of the Netherlands. Miep Gies, one of Otto's employees - who also helped him go into hiding - confirmed this after the war. Ahlers knew about these dealings. When Otto returned from Auschwitz in 1945, having lost his wife and two daughters, he may have feared his company would be confiscated if his war-time business with Germany became known, although 80% of Dutch firms did business with the Germans during the war, mostly out of fear. You must also take into account," she says, "that when he returned to the Netherlands after the war, Otto was considered an 'enemy national' and his situation was very precarious."

Eva Schloss, whose mother married Otto Frank in 1953, dismisses the blackmail suggestion. "Otto was extremely careful with money. I don't believe for a second that he would allow anyone to blackmail him. My mother and Otto did everything together and there is no way my mother would not know about such a thing."

Ahlers died in 2000, aged 82, and there are now no living witnesses who might be able to unlock the mystery. The Netherlands Institute for War Documentation recently stated that, as a result of the findings published in Lee's book, The Hidden Life of Otto Frank, it is officially reopening the investigation into the betrayal, and investigating the possibility that Otto was blackmailed after the war. It will review old files and testimony in search of new revelations and hope to reach some sort of conclusion by the end of the year.

After more than 50 years of silence, Anton Ahlers is keen to shed light on his father's past and expose the truth. "I have kept silent all these years", he says. "It's now time to tell the truth. Enough of lies. No more lies."


Who Betrayed Anne Frank? Former F.B.I. Agent Reopens a Cold Case

AMSTERDAM — Hiding from the Gestapo in a secret annex of her father’s warehouse in Amsterdam during World War II, Anne Frank heard a little knock on the wall. She could not be sure who or what it was, and it frightened her.

She was right to be scared: Just months later, on Aug. 4, 1944, the police discovered the hide-out during a raid and arrested her and seven others living behind a movable bookcase. All but Otto Frank, the diarist’s father, and later the editor of “The Diary of a Young Girl,” perished in Nazi death camps.

Who gave them up has remained a mystery. Now, almost 75 years later, a team of experts led by a retired F.B.I. agent is bringing modern forensic science and criminology to bear in hopes of solving one of history’s most famous cold case files.

“We will put special emphasis on new leads,” said the retired special agent, Vince Pankoke, 59, who is leading the effort. “We need to verify stories as they come in, and we know that is going to lead to further investigation.”

In the search for new leads, he and his team are digitally combing through millions of pages of scanned material from the National Archives in Washington as well as archives in the Netherlands, Germany and Israel.

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The use of other modern techniques like forensic accounting, crowd sourcing, behavioral science and testimonial reconstruction may also hold promise of a breakthrough. The team, for example, is carrying out a three-dimensional scan of the original house and using computer models to determine how far sounds might have traveled.

Those techniques may allow them to re-evaluate old evidence — for instance, whether the knock on the wall, described in Anne Frank’s diary, was someone telling those hiding that they were being too loud, or whether it could have been a trap.

Such modern and expensive techniques were not available to the Dutch national police when they unsuccessfully investigated the case in 1948 and again in 1963.

Much is known about Anne Frank’s life during her two years in hiding, thanks both to her famous diary and the accounts of helpers and friends published after the war. But far less is known about the circumstances surrounding the raid on Aug. 4, 1944.

The raid ended her time in the house on the Prinsengracht and precipitated her long and torturous journey to the Bergen-Belsen concentration camp, where she is believed to have died in February 1945.

In a country from which an estimated 108,000 Jews were deported — of whom only about 5,500 returned — the reopening of the case is also part of a larger national conversation.

“She used to be the girl that we protected and now she has become the girl that we betrayed,” said Bart van der Boom, an expert on the Nazi occupation and a lecturer at Leiden University. “It’s a function of how the Dutch perceive themselves during the occupation.”

That perception changed in the 1960s, said Dr. van der Boom, when the Dutch started to question the traditional narrative that all Dutch people were victims of the Nazis. The Dutch Resistance Museum in Amsterdam, for example, now features a narrative thread describing the life of a collaborator, as well as ones about people who stayed neutral, those who resisted and those who were victimized.

At least 28,000 Jews hid from the Germans during the five-year occupation of the Netherlands, Dr. van de Boom said. Of those, roughly a third were caught, the vast majority because of the efforts of a small band of paid collaborators known in Dutch as “Jodenjagers,” or Jew hunters, he said.

“We don’t know what happened exactly on that fateful day, and there is something intriguing about an open end in a narrative,” said Ronald Leopold, the executive director of the Anne Frank House foundation, which runs the museum and conducts research into her life and death.

“Betrayers did not have the classical image we have of perpetrator, those uniformed faces of death,” Mr. Leopold said.

The figure of the betrayer is important in the life of Anne Frank because, unlike the police and soldiers who would be responsible for her death, the betrayer was possibly known by the Frank family, and almost certainly was not someone wearing an official uniform.

The list of possible subjects has been growing as researchers have proposed new names and theories. While Wilhelm van Maaren, a warehouse foreman, was the primary focus in both Dutch police investigations, the new investigation is open to all possibilities.

“When Otto Frank returned, in the summer of 1945, he assumed someone gave them up,” said Gertjan Broek, a senior historian at the Anne Frank House, which receives 1.3 million visitors a year. “It’s always been a firmly held belief.”

But while the idea that the police were tipped off has long been part of the Anne Frank story, not everyone is convinced that betrayal necessarily played a role.

Dr. Broek published a 37-page report in December proposing the theory that the police were at the address on another mission, and found the lodgers only by chance.

Researchers in the Netherlands have welcomed the new investigation, and Dr. Broek is serving as one of its advisers.

“What is new about this one is that it looks at the case with forensic eyes,” Mr. Leopold said. “And we look forward to the results.”

The investigative team — which also includes Roger Depue, a retired F.B.I. behavioral scientist, among its 20 members and consultants — hopes to reveal its progress on Aug. 4, 2019, exactly 75 years after the raid.

Thijs Bayens, an organizer of the investigation and a filmmaker who plans to make a documentary about it, said the cost of the work would run into six digits, and the group is collecting donations on its website. Mr. Pankoke is keeping a diary of the investigation on the group’s website.

During his 27-year career, Mr. Pankoke said, he worked on a squad aimed at Colombian drug traffickers in the 1990s and investigated the cellphone communications of the Sept. 11 hijackers. Working in an undercover unit, he played the part of a financier to investigate crimes on Wall Street.

The new team has made progress already, Mr. Pankoke said. Someone claiming to be a neighbor of the now-famous annex left information on the investigators’ tip page that pointed to another nearby resident as having collaborated with Nazis. Mr. Pankoke said his team would follow up.

He said he hoped that reopening the case would reawaken people’s awareness of the Holocaust, memories of which he fears are receding in an era of genocides and other atrocities.

“Part of the story is being lost to the sands of time,” Mr. Pankoke said. “If we accomplish nothing else — and I’m certain we will, I have a great team — we are bringing attention to the issue.”


Who betrayed Anne Frank? Book claims to shed new light on mystery

The mystery of how the Franks were found in a secret annex in a building on Amsterdam’s Prinsengracht in August 1944 has thwarted formal investigations and troubled academics ever since.

The involvement of Ans van Dijk, who was executed in 1948 after admitting to collaborating in the capture of 145 people, including her own brother and his family, had been previously claimed. But, the Anne Frank House museum and research centre had been unable to come to any conclusion, despite police investigations and its own studies.

Fresh claims have now been made in a book by Gerard Kremer, 70, the son of a member of the Dutch resistance of the same name, who was an acquaintance of Van Dijk in Amsterdam.

According to the book, Kremer Sr, who died in 1978, was the caretaker of an office building at the back of Prinsengracht on Amsterdam’s Westermarkt, two floors of which was taken over by the German authorities and the Dutch Nazi organisation the NSB during the occupation of the Netherlands.

It is claimed that after her arrest on Easter Sunday 1943 by the Nazi intelligence service known as the the Sicherheitsdienst, Van Dijk became a regular visitor to the building, albeit in disguise. She would also use the telephones in the requisitioned offices, Kremer noticed.

The book suggests that in early August 1944, Kremer overheard Van Dijk taking part in discussions in the Nazi offices about Prinsengracht, where the Franks were hiding. The Franks were arrested on 4 August, while Van Dijk was said to have left for The Hague.

Anne had been hidden for two years in the concealed annex above the canalside warehouse with her father, Otto, mother, Edith, and sister, Margot.

The 15-year-old was sent to the Westerbork transit camp, and on to Auschwitz before finally ending up at Bergen-Belsen, where she died in February 1945 from typhus. Her published diary spans the period in hiding between 1942 and 1944.

A spokeswoman for Anne Frank House said the museum had been in touch with the author of The Backyard of the Secret Annex, but that there remained no proof of Van Dijk’s guilt.

“We consider Gerard Kremer’s book as a tribute to his parents, based on what he remembers and has heard. In 2016, the Anne Frank House carried out research into the arrest of the Frank family and the other four people in hiding in the secret annex.

“Ans van Dijk was included as a potential traitor in this study. We have not been able to find evidence for this theory, nor for other betrayal theories.”

Simone van Hoof, a spokesman for the book’s publishing house, Lantaarn, said: “We can’t claim that this is 100% the answer but we really do think it is a part of the puzzle that may be able to complete the story.”

Last year an FBI agent launched a cold case review into the Frank family’s discovery by the Gestapo in 1944. Investigative techniques developed in the past decade, including the crunching of big data to uncover leads, are being used by a team of 19 forensic experts led by Vince Pankoke. Van Hoof said the review led by Pankoke was examining the claims in the book.

A 2010 book by Sytze van der Zee, a former editor-in-chief of the Het Parool newspaper, previously noted that many of Van Dijk’s victims had lived near Prinsengracht.

David Barnouw, an emeritus researcher at the Dutch Institute for war, holocaust and genocide studies, offered a cautious response to the book’s claims, and suggested the Franks’ discovery may have been pure chance.

Speaking to the De Volkskrant newspaper, Barnouw said there lacked a “smoking gun” in regard to Van Dijk’s claims. He said: “And I wonder if we’ll ever see that smoking gun. I fear that it is now too late to establish conclusively who it was.”

After the war, Van Dijk moved to The Hague, where she was arrested at a friend’s home on 20 June 1945. Two years later she was charged on 23 counts of treason and brought to the special court in Amsterdam, where she confessed on all counts, and was sentenced to death.

Her attempts to appeal the decision and gain a royal pardon on the grounds that she had acted out of self-preservation failed. In January 1948 she was executed by firing squad at Fort Bijlmer, in Amsterdam. She converted to Roman Catholicism the night before her execution.


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