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Karte des Königreichs Nabatäer

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Petra und das verlorene Königreich der Nabatäer

Das Buch wurde erstmals 2001 in Großbritannien von I.B. Stier. Die Ausgabe 2002 der Harvard UP zeigt, dass das Buch von den englischen Lesern mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. Seit P. Hammond, The Nabataeans: Their History, Culture and Archaeology, Göteborg 1973 (129 S., 4 Karten, keine Abbildungen) und I. Browning, Petra, London 1974 (reicher an Abbildungen und populär), kein Buch über Dieses faszinierende Thema, das sich eher an das allgemeine Publikum als an den Spezialisten richtet, wurde für englische Leser geschrieben. 1 A. Negev, ‘The Nabateans and the Provincia Arabia’, in: Aufstieg und Niedergang des Römischen Welt (= ANRW II, 8. Band, Berlin and New York 1977, S. 520-648, and his Nabatean Archaeology Today .) , New York 1986, an Gelehrte gerichtet und so auch J. Patrich, The Formation of Nabatean Art: Prohibition of a Graven Image between the Nabateans, The Magnes Press, The Hebrew University, Jerusalem und EJ Brill, Leiden 1990, die nur ein kurzer historischer Überblick.

Dies ist ein ausgezeichnetes Buch für den intelligenten Leser, der eine Einführung in dieses Gebiet sucht. Die Autorin, Autorin und Fotografin, hat einen guten Job gemacht, der ihre Liebe zum Thema widerspiegelt. Ihr Enthusiasmus wurde von vielen geteilt – Einzelpersonen und Institutionen, die sie vor Ort, beim Lektorat unterstützten (und sogar zur Deckung der Veröffentlichungskosten ist das reich illustrierte Buch, gedruckt auf hochwertigem Papier, recht günstig). JT ist mit den Stätten, den dort arbeitenden Gelehrten und ihren Schriften sowie mit den Menschen vor Ort bestens vertraut. Viele Wissenschaftler haben einzelne Kapitel oder das gesamte Manuskript gelesen und kommentiert. Sie besuchte die Stätten unter Anleitung von Einheimischen und sprach oder korrespondierte oft mit den zuständigen Archäologen. All dies garantierte Genauigkeit und Aktualität. Und tatsächlich schildern sowohl Texte als auch Fotografien – von hoher Qualität und künstlerischem Geist – den aktuellen Stand der Dinge und die Bekanntschaft mit unterschiedlichen Meinungen.

Das Buch besteht aus neun chronologisch und thematisch geordneten Kapiteln, einem kurzen Vorspiel zu Alexander dem Großen und dem Weihrauch (S. 10-12) und einem Epilog über die Nabatäer in der islamischen Welt (S. 212-215). Dann folgen die Hinweise, die sich hauptsächlich auf literarische Quellen und neuere Werke beziehen, ein Glossar, eine Chronologie, ausgewählte Bibliographien und ein ausführliches und hilfreiches Stichwortverzeichnis. Drei Karten – des Tals von Petra (mit nützlichen Beschriftungen), des nabatäischen Königreichs und der Handelsrouten von der arabischen Halbinsel nach Rom – sind enthalten (S. 6-7).

Da es im BMCR-Archiv kein einziges Buch über Petra oder die Nabatäer gibt, hielt ich es für sinnvoll, in die vorliegende Rezension Hinweise auf neuere Bücher über die Nabatäer aufzunehmen. Kapitel 1: “Sie kamen aus Arabien …” (S. 13-28), befasst sich mit den Ursprüngen der Nabatäer, einem alten arabischen Volk, ihrer Kontrolle über das Wasser und dem nördlichen Teil des Weihrauchhandels mit die Königreiche Südarabiens, das Volk von Saba, Ma’in, Qataban und Hadhramaut. Die Herkunftsfrage ist ein umstrittenes Thema, das im Buch (S. 14) durchaus erwähnt wird. Die Umfrage zum Königreich des Südens umfasst aufschlussreiche Luftaufnahmen der ‘Old City’ von Marib, der alten Hauptstadt des sabäischen Königreichs (S. 62), des Marib-Staudamms (S. 20-21), Shabwa, Hauptstadt des Weihrauchreichs Hadhramaut und seines Hafens, der Bucht von Qana (S. 24-25). Der Weihrauch bestand aus Harztropfen, die von lokalen Bäumen, Boswellia Sacra, stammen (siehe S. 18). Kapitel 2: “… in eine Behausung der Drachen” (S. 29-42), befasst sich mit der Besiedlung in Edom und der Entstehung des Königreichs. Kapitel 3: “Friends, Foes and Neighbours” (S. 43-58), untersucht die Beziehungen zu Ägypten, Syrien und Judäa, 3 und Kapitel 4: “Days of Glory, days of Dust,” (S . 59-78), deckt den Zeitraum von der Unabhängigkeit bis zur römischen Annexion im Jahr 106 n. Chr. ab. Die historische Erzählung in diesen drei Kapiteln mit Verweisen auf die wichtigsten griechischen Quellen – Diodorus von Sizilien, Strabo von Amasea, Flavius ​​Josephus, Pompeius Trogus und Uranius – folgt im Wesentlichen der ausgezeichneten Synthese von G. Bowersock, Roman Arabia. Harvard University Press, Cambridge, 1983. Aber die chronologische Liste der Könige (S. 219) ordnet Obodas II. (dessen Existenz die Münzen suggerieren) korrekt die königlichen Jahre 62-59 zu. Diese neue Chronologie wurde von einer nabatäischen Inschrift abgeleitet, die in Ägypten gefunden und nur 5 Jahre später veröffentlicht wurde. 4

Kapitel 5: “Das Wunder von Petra” (S. 79-120), erzählt die Entwicklung der Hauptstadt. In den letzten zwanzig Jahren wurde an der Stätte enorme archäologische Arbeit geleistet, hauptsächlich in Expeditionen aus den USA, Frankreich und der Schweiz-Liechtenstein, in Zusammenarbeit mit der jordanischen Antikenabteilung. Der schnelle Fortschritt 5 mag einige Beobachtungen in jedem Buch über archäologische Funde obsolet machen, aber die Beschreibung der wichtigsten Bauwerke im Zentrum von Petra, die in dem Buch enthalten sind, sind immer noch relevant: die Kolonnadenstraße und das Bogentor, Qasr al-Bint, 6 der Tempel der Winged Lions, das Theater, der sogenannte “Great Temple” 7 mit dem angrenzenden Gartenkomplex mit einem Inselpavillon in einem Pool und den Häusern von ez-Zantur. 8 Der Autor erwähnt unterschiedliche Meinungen über die Interpretation des “Great Temple”, einer königlichen Audienzhalle, die nach Ansicht vieler Gelehrter in ein Odeum-ähnliches Bouleterion umgewandelt wurde, zu Recht, denke ich. Die Grabfassaden, insbesondere die kunstvollsten unter ihnen, die Khazneh und ed-Deir, werden ebenfalls in diesem Kapitel beschrieben. 9 Die Reihenfolge ist sowohl geographisch, vom Siq 10 bis zum Stadtzentrum, als auch thematisch, Tempel, Wohnungen, Gräber. In diesem Kapitel, vielleicht mehr als in den vorherigen, sind die hervorragenden Fotografien eine willkommene Ergänzung. Auch Pläne und Querschnitte der beschriebenen Bauwerke wären hilfreich gewesen.

Kapitel 6: “Die zarte Magie des Lebens” (S. 121-146), ist den nabatäischen Göttern und anderen Kultstätten als den zuvor behandelten Tempeln gewidmet. 11 Die Götter wurden meist als stehende Steine ​​dargestellt – Betylen, aber auch anthropologische Darstellungen sind bekannt. 12 Zu den Gottheiten, die von den Nabatäern Ba’al-Shamin verehrt werden, gehört zu Recht der Herr des Himmels. Er hatte einen Haupttempel in Si’a im Hauran. Seit der ersten Befragung durch H.C. Butler Anfang des 20. Jahrhunderts hatten viele englischsprachige Gelehrte irrtümlicherweise angenommen, dass diese Stätte nabatäisch sei und dass ein angrenzender Tempel Dushara geweiht sei – dem höchsten nabatäischen Gott. Gegen dieses Konzept stießen J. Starcky, E. Will und das dort seit Jahren tätige französische Team unter der Leitung von J.M. Dentzer auf Einwände. 13 JT ist hier (S. 134-35) vorsichtig, um solche Verwirrung zu vermeiden. Sie kommentiert richtig, dass der angebliche Tempel von Dushara tatsächlich Seia gewidmet war – der lokalen Tyche. 14 Man kann von einem gewissen nabatäischen Einfluss sprechen, aber die Kunst der Hauraner nicht als nabatäisch auffassen.

Kapitel 7 (S. 147-172) widmet sich der Sprache, die für den täglichen Gebrauch Arabisch und für die offizielle Korrespondenz Aramäisch war, der Schrift, die als Nabatäer der aramäischen Schrift bekannt war, und den Graffiti, die in der Regel von Petroglyphen begleitet. 15 Die nabatäischen Inschriften sind hauptsächlich im Sinai reichlich vorhanden, und zahlreiche Grabinschriften wurden in Hegra/Mada’in Salih, 16 dem südlichen Vorposten der Nabatäer im heutigen Saudi-Arabien, gefunden. Weniger kamen von Petra. Nordarabische “Thamudic”-Graffiti, die andere nordarabische Stämme widerspiegeln, die ein Nomadenleben führten, waren im nabatäischen Reich weit verbreitet.

Kapitel 8 (S. 173-190) ist Babatha gewidmet, einer jüdischen Frau von Mahoza, einer Siedlung am südlichen Ende des Toten Meeres. Ihr Archiv wurde in einer Höhle der Briefe in Nahal Hever in der Nähe von Ein Gedi gefunden, wohin sie mit anderen Familienmitgliedern floh, um während der Bar-Kochba-Revolte Zuflucht zu suchen. In diesen Briefen finden sich Hinweise auf Transaktionen und Rechtsverträge mit Nabatäern. Einer ihrer Obstgärten grenzte an einen Hain von König Rabel II. Es wird auch gesagt, dass Kopien bestimmter Dokumente zur Anzeige im Aphrodisiation von Petra, vermutlich der Tempel der geflügelten Löwen. Der in einigen Papyri erwähnte Stadtrat scheint sich in dem oben erwähnten Odeum-ähnlichen Bouleterion versammelt zu haben. Der römische Statthalter hielt in Petra Assisen ab. In diesem Kapitel werden mehr als in den anderen die schriftstellerischen Qualitäten von JT deutlich, die ein lebendiges Bild des Lebens, der Liebe und der Rechtsstreitigkeiten dieser Frau zeichnen. Es ist nicht als historische Erzählung geschrieben, sondern eher als lebendige Reportage oder als Roman.

Kapitel 9: “Afterglow of Empire” (S. 191-111), beschäftigt sich mit den Nabatäern und dem Christentum in der byzantinischen Ära, wie sie in den Negev-Stätten, hauptsächlich Oboda, Sobota und Kurnub/Mampsis, mit ihren spätantiken Wohnstätten zum Ausdruck kommen , Ställe und Kirchen. In den letzten Jahren wurden auch in Petra Kirchen ausgegraben, die größten mit prächtigen Mosaikböden verziert. 17 Hier wurde ein Archiv nichtliterarischer Papyri gefunden. Trotz der Verbrennung wurde eine beträchtliche Anzahl von Dokumenten restauriert. 18

Das Glossar (S. 218-19) mit Begriffen der Architektur und Kunst sowie einige arabische Wörter werden dem Laien gute Dienste leisten. Die Chronologie bezieht sich auch auf historische Ereignisse in der griechisch-römischen Welt und in Judäa, und die ausgewählte Bibliographie, die geschickt ausgewählt wurde, hilft beim Weiterlesen.

Das Buch, das geschickt geschrieben, reich illustriert und preiswert ist, wird seinen Zweck erfüllen, aktualisiertes Wissen über eine faszinierende alte arabische Kultur über den begrenzten Kreis professioneller Gelehrter hinaus zu fördern. Dem Autor und den Herausgebern sei zu dieser Leistung gratuliert.

1. Ebenfalls für den englischen Leser erhältlich ist die nützliche Broschüre im Taschenformat, geschrieben von zwei französischen Archäologen und übersetzt: Kap. Augé und J.-M. Dentzer, Petra — Lost City of the Ancient World, Discoveries (Übr. aus der Ausgabe Fr. 1999 von L. Hirsch und D. Baker), Harry N. Abrams, Inc., Publishers 2000 vollständige Liste, aber es sollte beachtet werden, dass es auch einige allgemeinere oder albumähnliche englische Veröffentlichungen gibt. Eine aktualisierte Sammlung von 22 von Experten verfassten Aufsätzen ist: G. Markoe (Hrsg.), Petra Rediscovered: The Lost City of the Nabataeans, Harry N. Abrams, Inc., New York 2003. (Eigentlich besteht es aus zwei Teilen, einem über die Nabatäer im Allgemeinen [S. 19-111] und die zweite über Petra [S. 112-261].) Deutsche Leser erhielten einige Jahre zuvor T. Weber & R. Wenning (Hrsg.), Petra. Antike Felsstadt zwischen arabischer Tradition und griechischer Norm (Zabern Bildbände zur Archäologie, Sonderhefte der Antike Welt), Phillip von Zabern, Mainz 1997, in etwas größerem Format und ähnlich gut bebildert, mit 14 Kapiteln verschiedener Gelehrter, aktualisiert am mehr neuere archäologische Arbeiten. In derselben Reihe, aber in ihrer Thematik enger gefasst, ist die neuere E. Netzer, Nabatäische Architektur (Zabern Bildbände zur Archäologie, Sonderbände der Antike Welt), Phillip von Zabern, Mainz 2003, eine exzellente Studie mit mehreren suggestiven Ideen zu Nabatäische Architektur.

2. J.T. Milik, ‘Origines des Nabateens’, Studies in the History and Archaeology of Jordan I, Amman 1982, S. 261-65 Y. Eph’al, The Ancient Arabs. Nomads on the Borders of the Fertile Crescent 9.-5. Jahrhundert v. Chr., Jerusalem 1982, S. 221-27 E.A. Knauf, “Nabataean Origins,” in: M.M. Ibrahim (Hrsg.), Arabistik zu Ehren Mahmoud Ghuls. Symposium an der Yarmouk University. 8.-11. Dezember 1984. Wiesbaden 1989, S. 56-61 JR Bartlett, “Fom Edomites to Nabataeans: The Problem of Continuity.” Aram Periodical 2 (1990), S. 25-34 D. Graf, & #8216Der Ursprung der Nabatäer’, Aram Periodical 2 (1990), S. 45-75 J. Retsö, “Nabataean Origins — again.” PSAS 29 (1999), S. 115-118.

3. Hier, auf Seite. 56 finden wir ein 13. Jh. Relief, das das Massaker an den Unschuldigen darstellt. Es gibt einige ähnliche anachronistische Illustrationen (S. 52 und 57), die man hätte weglassen können.

4. R. N. Jones et al., “A Second Nabataean Inscription from Tell esh-Shuqafiya, Egypt”, Bulletin of the American Schools of Oriental Research 269 (1988), S. 47-59 Z.T. Fiema und R. N. Jones, ‘The Nabataean King-List Revised: Further Observations on the Second Nabataean Inscription from Tell esh-Shuqafiya, Egypt’, ADAJ 34 (1990), S. 239-248.

5. Für eine Aktualisierung der jüngsten Ausgrabungen im Zentrum von Petra siehe: Markoe, oben, Anm. 1 und die verschiedenen Artikel in: Bulletin of the American Schools of Oriental Research 324 (2001), S. 1-112 Petra. Eine königliche Stadt ausgegraben, Archäologie des Nahen Ostens 65/4 (2002).

6. Siehe nun den abschließenden Architekturbericht: F. Zayadine, F. Larché und J. Dentzer-Feydy, Le Qasr al-Bint de Petra. L’architecture, le decor, la chronologie et les dieux. Ausgabe Recherche sur les Civilisations, Paris 2003.

7. Über dieses beeindruckende Bauwerk gibt es viele Vorberichte. Hier erwähnen wir nur M.S. Joukowsky, Petra Großer Tempel, Bd. 1, Rhode Island 1998, S. 226-231 und 268-273. Die Ergebnisse neuerer Arbeiten sind in Markoe, oben, Anm. 1, und unten, Anm. 8 zu finden.

8. Zu den Wohnungen in den Gebieten I-III von ez-Zantur siehe die Abschlussberichte: A. Bignasca et al., Petra, Ez Zantur I: Ergebnisse der schweizerisch-liechtensteinischen Ausgrabungen 1988-1992. [Terra Archäologica II]. Mainz: Philip von Zabern 1996. S. G. Schmid und B. Kolb, Petra, Ez Zantur II: Ergebnisse der schweizerisch-liechtensteinischen Ausgrabungen. [Terra Archäologica IV]. Mainz: Philip von Zabern 2000, Teil 2. Eine nützliche Zusammenfassung, einschließlich der Überreste des kunstvolleren Herrenhauses im Bereich IV, gibt B. Kolb in Kapitel 20 von Markoe, oben, Anm. 1, S. 230-238.

9. Die beste Studie über die Architektur der Gräberfassaden und ihre Verbindung mit der alexandrinischen Architektur und den Fresken des Pompeian Second Style ist: Judith McKenzie, The Architecture of Petra [British Academy Monographies in Archaeology #1]. Oxford: Oxford University Press 1990. Durchdringende Anregungen zur chronologisch-typologischen Entwicklung der verschiedenen Typen gibt Netzer, aaO, Anm. 53 und 54.

10. Der aktuellste Bericht über die archäologischen Arbeiten im Siq und seinem hydrologischen System in Verbindung mit den dort durchgeführten Restaurierungsarbeiten ist: U. Bellwald et al., The Petra Siq. Nabatäische Archäologie aufgedeckt, Petra National Trust 2003.

11. Die beste Studie über die nabatäische Religion, die zeitgleich mit dem besprochenen Buch veröffentlicht wurde, ist: J. F. Healey, The Religion of the Nabataeans. A Conspectus, Leiden 2001. Zur faszinierenden Frage der angeblichen Beziehung zwischen dem höchsten nabatäischen Gott Dushara und Dionysos siehe jetzt: J. Patrich, “Was Dionysos, the Wine God, Venerated by the Nabataeans?” Aram Periodical 17 ( 2005), S. 95-113.

12. Zu diesem Thema siehe Patrich, aaO, Fußnote 1, S. 50-113 R. Wenning, “The Betyls of Petra,” Bulletin of the American Schools of Oriental Research 324 (2001) 79-95.

13. JM Dentzer (Hrsg.), Hauran I. Recherches archéologiques sur la Syrie du Sud à l’époque hellénistique et romaine [Bibliothèque archéologique et historique 124], 2 Bde., Paris 1985 Jacqueline Dentzer-Feydy, Jean-Marie Dentzer, Pierre-Marie Blanc (Hrsg.) Hauran II. Les installationen de Si’ 8: Du sanctuaire à l’établissement viticole. Beyrouth, Institut franais d’archéologie du Proche-Orient, 2003.

14. Zu dieser wichtigen Beobachtung, die von so vielen ignoriert wurde, siehe J. Dentzer, ‘A propos du Temple dit de ‘Dusares’ à Si”, Syria 56 (1979), S. 325-332. Hier wäre ein Hinweis angebracht gewesen.

15. Siehe jetzt die nützliche Übersicht von M.C.A. Macdonald, “Languages, Scripts, and the Uses of Writing Among the Nabataeans,” in: Markoe, supra, Anm. 1, S. 37-56, mit weiteren Verweisen.

16. J. Healey, The Mada’in Salih Tomb Inscriptions, Oxford 1993.

17. Z.T. Fiema et al., Die Petra-Kirche, Amman 2001.

18. J. Frösén, A. Arjava, M. Lehtinen (Hrsg.), The Petra Papyri I, Amman 2002.


Der Qasr al-Farid, die einsame Burg der Nabatäer

Das Königreich der Nabatäer herrschte über ein Gebiet, das sich von der südlichen Levante bis nach Nordarabien erstreckte, eine Position, die es ihnen ermöglichte, die Weihrauchstraße zu kontrollieren, die durch die arabische Halbinsel führte. Als Ergebnis dieses lukrativen Handels wurden die Nabatäer immens reich und mächtig. Ein Ausdruck dieses Reichtums sind die von ihnen errichteten Denkmäler. Das bekannteste nabatäische Denkmal ist wohl die al-Khazneh in Petra, dem heutigen Jordanien. Nichtsdestotrotz waren die Nabatäer hochqualifizierte Handwerker, wenn es um das Schnitzen von Felsen ging, und zahlreiche Beispiele ihrer Handwerkskunst sind in ihrem ganzen Königreich zu finden. Ein solches Denkmal ist der Qasr al-Farid.

Die Nabatäer waren geschickte Handwerker, die ihre Denkmäler aus massivem Fels schnitzten ( Wikimedia Commons )

Das Qasr al-Farid (was „einsames Schloss“ bedeutet) befindet sich in der archäologischen Stätte von Madâin Sâlih (auch bekannt als al-Hijr oder Hegra) im Norden Saudi-Arabiens. Obwohl Qasr al-Farid als Burg bezeichnet wurde, war es eigentlich ein Grab, das um das 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde. Der Qasr al-Farid ist nur eines der 111 monumentalen Gräber, die in der Landschaft des Madâin Sâlih verstreut sind, einer Stätte, die 2008 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Von diesen Gräbern sind 94 verziert. Das Qasr al-Farid ist eines der berühmtesten Gräber in Madâin Sâlih und wurde so benannt, weil es vollständig von den anderen Gräbern in der Umgebung isoliert ist. Dies ist ungewöhnlich, da die meisten monumentalen Gräber in Madâin Sâlih in Gruppen hergestellt wurden. Dazu gehören die Gräber von Qasr al-Bint, die Gräber von Qasr al-Sani und die Gräber des Gebiets Jabal al-Mahjar.

Die archäologische Stätte von Madâin Sâlih, Saudi-Arabien ( Wikimedia Commons ).

Der Qasr al-Farid soll vier Stockwerke hoch sein. Da solche Denkmäler einen Hinweis auf den Reichtum und den sozialen Status ihrer Auftraggeber geben sollten, bedeutete größer definitiv besser. Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt des Qasr al-Farid ist die Anzahl der Pilaster an seiner Fassade. Alle anderen Grabfassaden des Madâin Sâlih enthalten nur zwei Pilaster, einen links und einen rechts. Der Qasr al-Farid hat jedoch vier Pilaster an seiner Fassade, einen auf jeder Seite und zwei weitere in der Mitte. Dies könnte ein weiterer Beweis dafür sein, dass der Besitzer dieses Grabes eine immens reiche und wichtige Persönlichkeit in der nabatäischen Gesellschaft war.

Die rätselhaften Nabatäer waren ursprünglich ein Nomadenstamm, aber vor etwa 2.500 Jahren begannen sie mit dem Bau großer Siedlungen und Städte, die vom ersten Jahrhundert vor Christus bis zum ersten Jahrhundert nach Christus florierten, darunter die prächtige Stadt Petra in Jordanien. Neben ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit entwickelten sie politische Systeme, Kunst, Ingenieurwesen, Steinmetzwesen, Astronomie und zeigten erstaunliche hydraulische Kenntnisse, einschließlich des Baus von Brunnen, Zisternen und Aquädukten.

Im Gegensatz zu anderen Strukturen in Madâin Sâlih hat der Qasr al-Farid vier statt zwei Säulen ( Wikimedia Commons )

Es mag überraschen, dass der Bau des Qasr al-Farid tatsächlich nie fertiggestellt wurde. Leider ist es sehr unwahrscheinlich, dass wir jemals herausfinden werden, für wen dieses Grab gebaut wurde. Wir werden auch nicht den Grund für die Aufgabe dieses Projekts durch den Eigentümer oder die Arbeiter kennen. Die unvollständige Natur des Qasr al-Farid offenbart jedoch etwas Verlockendes an seiner Bauweise. Da die Qualität der Arbeit im unteren Teil der Grabfassade rauer ist, wird vermutet, dass das Denkmal von oben nach unten gestaltet wurde. Möglicherweise wurden auch andere ähnliche Denkmäler auf diese Weise hergestellt.


Wie weit reisten die alten nabatäischen Händler?

Um 287 v. Chr. setzte Ptolemaios II. von Alexandria in Ägypten einen Plan in Gang, der die antike Welt verändern sollte. Er gab das Leben der von seinem Vater festgelegten militärischen Eroberungen auf und entschied sich für Wissenschaft und Verständnis. Nach der Gründung der Großen Bibliothek von Alexandria und des dazugehörigen Museums machte sich Ptolemaios II. daran, diese Gebäude mit dem erworbenen Wissen der Welt zu füllen. Um dies zu tun, wandte sich Ptolemaios II. um Hilfe an die Kaufleute von Alexandria. Dies hatte tiefgreifende Auswirkungen auf den internationalen Handel. Plötzlich hatten kleine Gegenstände wie Pergamente, Schriftrollen, Karten, Kalender, Kompasse, Uhren und andere Utensilien einen Wert. Aber wie konnten sie den Wert dieser Gegenstände feststellen? Je weiter der Ursprung entfernt ist, seine Einzigartigkeit und seine wissenschaftliche Bedeutung wirkten sich auf seinen Geldwert aus.

Während viele Kaufleute die Häfen und Städte Europas durchkämmten, wandten sich die nabatäischen Kaufleute Arabiens ihren Fernquellen zu, wo sie traditionell gegen Gewürze, Weihrauch und andere wertvolle Waren handelten. In den drei folgenden Jahrhunderten weiteten nabatäische Kaufleute ihre Suche auf jeden Winkel der Welt aus, der für ihre Dhaus zugänglich war: die afrikanische Küste, Indien, China und darüber hinaus.

Wie weit reisten die nabatäischen Kaufleute? Dies ist sehr schwer zu bestimmen. Dafür gibt es verschiedene Methoden, obwohl es ohne eine Inschrift unmöglich ist, das Ausmaß ihrer Reisen nachzuweisen. Im Folgenden werden wir uns mehrere Indikatoren ansehen, die zeigen, wie nabatäische Kaufleute den größten Teil der bekannten Welt bereisten. Ist das narrensicher? Absolut nicht! Aber es ist interessant zu bedenken.

Inschriften

Die alten Nabatäer schrieben in mehreren Schriften. Archäologen haben ihre offizielle Schrift &ldquoMonumental Nabataean.&rdquo genannt. Dies ist die Schrift, die auf offiziellen Denkmälern und Dokumenten zu finden ist. Das gemeine Volk schrieb jedoch in zwei anderen Schriften, die als Safaitic und Thamudic bekannt sind. Diese wurden oft von Petroglyphen begleitet. Es gibt Tausende und Abertausende dieser Inschriften, meist in Form von Graffiti, die im ganzen Nahen Osten geschrieben wurden. Die Fakultät für Orientalistik in Oxford, England, erstellte eine Datenbank mit mehr als 20.000 Einträgen über die Fundorte safaitischer Schriften. Viele Archäologen glauben heute, dass thamudische, safaitische und monumentale Nabatäer alle Schriften desselben Volkes waren: der Nabatäer. Interessanterweise erfahren wir aus den Graffiti, dass die meisten Nabatäer lesen und schreiben können. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass sie Kaufleute sind und sich für Navigation und Mathematik interessieren.

Während Safaitisch die am weitesten verbreitete Schrift im Nahen Osten ist, wurden thamudische Schriften in vielen entlegenen Gebieten der Welt gefunden. Diese wurden von interessierten Amateurhistorikern zur Kenntnis genommen, aber leider sind uns keine wissenschaftlichen Studien bekannt. Wenn Sie welche kennen, kontaktieren Sie uns bitte. Die Theorie, an der wir derzeit festhalten, ist, dass nabatäische Kaufleute ihre Namen oder Symbole auf Felsen kritzelten, als sie in die weit entfernten Ecken der Erde reisten. Diese Symbole werden oft neben oder in Kombination mit Petroglyphen gefunden.

Enthusiasten haben in vielen Ecken der Welt über etwas berichtet, das wie thamudisches und safaitisches Graffiti aussieht.

Die Piri Re&rsquois Weltkarte wurde von einem Mann namens Piri Ibn Haji Memmed, auch bekannt als Piri Re&rsquois, um 1513 n. Chr. erstellt. Dieser Mann war Admiral in der türkischen Marine und er erstellte seine Karte aus ungefähr 20 sehr alten Quellenkarten sowie mehreren Karten, die von den Portugiesen erbeutet wurden. Er behauptete, der westliche Teil der Karte sei von einem Navigator erhalten worden, der mit Christoph Kolumbus reiste. Er behauptete auch, dass einige der Quellkarten aus der Zeit Alexanders und der Ptolemäer stammten und dass einige der anderen auf Mathematik beruhten.

Was bleibt von Piri Re'is Karte

Heute existiert nur noch ein Fragment seiner ursprünglichen Karte. (rechts) Beachten Sie, was wie arabische Dhaus aussieht, die im Atlantik, entlang der südamerikanischen Küste und in der Nähe der Antarktis segeln. Eine Inschrift in der Nähe der Antarktis beschreibt die Nacht als „zwei Stunden&rdquo lang&rdquo, was sicherlich auf antarktische Breitengrade hindeutet. Beachten Sie auch, dass die Karte deutlich Berge im Inneren Südamerikas zeigt, etwas, das selbst die Portugiesen bis 1513 nicht entdeckt hatten. Einige haben vorgeschlagen, dass die in den Bergen abgebildeten Tiere Lamas sind, obwohl sie Hörner zu haben scheinen, und erstaunlicherweise auf einem Zettel steht &ldquoDie Goldminen sind endlos.&rdquo

Wie Sie auf dem Bild sehen können, enthält die Karte viele Inschriften. Die meisten Inschriften sagen uns, aus welchen Karten dieser bestimmte Abschnitt gebaut wurde. Der interessanteste Teil der Karte ist jedoch der Teil, der die Antarktis und Südamerika zeigt. In der Nähe dieses Abschnitts der Karte lautet eine Inschrift (in der Nähe der unteren linken Seite):

&bdquoDieser Abschnitt zeigt, wie diese Karte gezeichnet wurde. In diesem Jahrhundert gibt es keine Karte wie diese, die in irgendjemandem Besitz ist. Die Hand dieses armen Mannes hat es gezeichnet und jetzt ist es gebaut. Aus etwa zwanzig Karten und Mappae Mundi: das sind Karten aus der Zeit Alexanders, des Herrn der Zwei Hörner, die das bewohnte Viertel der Welt zeigen, die Araber nennen diese Karten Jaferiye - aus acht Jaferiyes dieser Art und einer arabischen Karte von Hind, (Indien) und aus den soeben gezeichneten Karten von vier portugiesischen &hellip und auch aus einer von Colombo gezeichneten Karte in der westlichen Region habe ich sie extrahiert. Durch die Reduzierung all dieser Karten auf einen Maßstab wurde diese endgültige Form erreicht. Damit die vorliegende Karte für die Sieben Meere so korrekt und zuverlässig ist wie die Karte dieser Länder, wird von den Seeleuten unsere Länder als korrekt und zuverlässig angesehen.&rdquo

Daraus können wir vermuten, dass Piri Re&rsquois den Teil der Karte, der die Antarktis und Südamerika zeigt, aus alten arabischen Karten aus der Zeit der Ptolemaios-Herrscher von Ägypten konstruiert hat.

Nun könnte argumentiert werden, dass die Nabatäer in die Antarktis und Südamerika segelten und Karten und Aufzeichnungen erstellten, die in der Großen Bibliothek von Alexandria aufbewahrt wurden. Diese wären bei dem Brand von 48 v. Chr. der Welt verloren gegangen. Es scheint jedoch, dass im Nahen Osten mindestens eine nabatäische Karte bis 1513 überlebt hat, als sie in die Piri-Resquois-Karte aufgenommen wurde.

Gegner dieser Idee argumentieren, dass die wissenschaftlichen Kenntnisse, die zur Erstellung dieser Art von Karten (wie ebene Geometrie und Trigonometrie) erforderlich wären, in Arabien nicht verfügbar seien. Diejenigen, die die nabatäische Theorie unterstützen, zitieren jedoch Abu Bakr Ahmad ibn Ali ibn Qais ibn Wahsiyah an-Nabati, der um 900 n. Chr. Arzt und Botaniker war. Er war zu seiner Zeit ein großer Gelehrter und interessanterweise schrieb er neun Zehntel aller seinerzeit bekannten wissenschaftlichen Erkenntnisse den alten Nabatäern zu. Seine Bücher sind bekannt als Al-Filiaheh an-Nabatiyah (904 n. Chr.) und As-Sumum wat-Tiyaqat (900 n. Chr.). Ibn Wahsiyah behauptete, dass die Nabatäer, die von den Arabern seiner Zeit wenig beachtet wurden, tatsächlich diejenigen waren, die den Arabern Kenntnisse in Mathematik, Astronomie, Navigation, Geographie, Tierzucht und vielem mehr vermittelten.

Auf dieser Grundlage ist es möglich, dass nabatäische Kaufleute nicht nur mit Wissen und Verständnis handelten, sondern dass sie insbesondere in den Jahren nach der Zerstörung der Großen Bibliothek von Alexandria begannen, dieses Wissen für sich selbst zu sammeln und zu assimilieren.

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Antike Stadt Petra, die so gebaut wurde, dass sie sich an der Sonne ausrichtet

Die nabatäische Kultur errichtete die Stadt, um Sonnenwenden, Tagundnachtgleichen, hervorzuheben.

Eine alte Zivilisation hat die berühmte, aus Stein gehauene Stadt Petra gebaut, damit die Sonne ihre heiligen Orte wie himmlische Scheinwerfer erleuchtet, heißt es in einer neuen Studie.

Petra, eine riesige Metropole mit Gräbern, Denkmälern und anderen aufwendigen religiösen Strukturen, die in Steinklippen gehauen wurden, war die Hauptstadt des Nabatäer-Königreichs, einer wenig verstandenen nahöstlichen Kultur, die ab dem dritten Jahrhundert v. Chr. Einen Großteil des heutigen Jordaniens beherrschte. bis zum ersten Jahrhundert n. Chr.

Diese wohlhabenden Gewürzhändler verehrten neben anderen Gottheiten die Sonne und haben möglicherweise den Tagundnachtgleichen, Sonnenwenden und anderen astronomischen Ereignissen Bedeutung beigemessen, die davon bestimmt werden, wie sich die Sonne über den Himmel bewegt. (Siehe auch: "'Lost City' von Petra hat immer noch Geheimnisse zu enthüllen.")

Sonnenwenden sind zum Beispiel das Ergebnis einer um 23,5° geneigten Nord-Süd-Achse der Erde gegenüber der Ebene unseres Sonnensystems. Diese Neigung bewirkt, dass während des einjährigen Umlaufs der Erde um die Sonne unterschiedliche Mengen an Sonnenlicht unterschiedliche Regionen des Planeten erreichen.

Nun zeigt eine im Nexus Network Journal veröffentlichte statistische Analyse, dass diese himmlischen Phänomene wahrscheinlich beeinflusst haben, wie die Nabatäer Strukturen in Petra schufen, ein griechisches Wort, das "Felsen" bedeutet.

"Die Fassaden von Petra sind nicht nur an sich schön, sondern zeigen auch etwas Zusätzliches", sagte Studienleiter Juan Antonio Belmonte, Archäoastronom am Institut für Astrophysik der Kanarischen Inseln (IAC), in einem Telefoninterview.

Für die Studie maßen Belmonte und seine Kollegen die räumliche Ausrichtung großer Monumente, Tempel und heiliger Gräber und verglichen die Messungen mit der Ausrichtung der Strukturen auf den Sonnenstand am Horizont.

Da sich diese Position im Laufe der Zeit sehr langsam ändert, ändert sich der Umfang zwischen dem ersten Jahrhundert v. und heute ist es klein – also war das, was Belmonte und sein Team sahen, sehr nah an dem, was die Nabatäer beobachtet hätten.

Die Ergebnisse ihrer Studie zeigten, dass die Sonne zu bestimmten Jahreszeiten, wie der Wintersonnenwende, einige der wichtigsten Gebäude der Stadt hervorhebt oder mit ihnen ausrichtet. (Siehe Petra-Bilder von National Geographic.)

Obwohl sich das Team auf Statistiken stützte, um die Ausrichtung der Sonne mit den Denkmälern zu bestätigen, mussten die Nabatäer nicht unbedingt mathematische Kenntnisse haben – sie hätten Strukturen bauen können, um sich an der Sonne auszurichten, indem sie einfach Sonnenauf- und -untergänge zu wichtigen Jahreszeiten beobachteten, bemerkte er .

Eine der faszinierendsten Entdeckungen von Belmonte hängt mit der Wintersonnenwende zusammen, von der die Nabatäer vielleicht glaubten, dass sie mit der Geburt ihres Hauptgottes Dushara zusammenhängt, sagte er. (Siehe auch: "Vorher & Nachher: ​​Weinkult-Höhlenkunst in Petra restauriert?")

Während der Wintersonnenwende in Petra erzeugt die untergehende Sonne Licht- und Schatteneffekte um ein heiliges Podium im Inneren des als Ad Deir bekannten Denkmals oder des Klosters, in dem die Nabatäer möglicherweise religiöse Feste abgehalten haben.

"Es ist das Gleiche, was man in christlichen Kirchen sieht, wenn das Sonnenlicht spezielle Altäre beleuchtet", sagte Belmonte.

E. C. Krupp, director of the Griffith Observatory in Los Angeles, called this Ad Deir effect "fetching." The fact that it manifests only a week before and a week after the winter solstice suggests that "a symbolic alignment with the winter solstice sunset is plausible," he said.

"This demonstrates we are not looking at an ancient observatory, but at architecture that is in part activated and sanctified by the sky," Krupp said in an email.

The study draws on the "well-laid-down tradition of using statistics to decide astronomical orientation," said astronomer and anthropologist Anthony F. Aveni.

"The analysis and measurements are sound," said Aveni, a professor at Colgate University in Hamilton, New York.

Though the results are intriguing, it's tough to prove that the Nabateans deliberately built their city with the sky in mind, noted Krupp and Aveni, who were not part of the study.

For one, knowledge of Nabataean traditions and ideology is limited, mostly because the culture left very few written documents.

What's more, "there aren't other related examples that can be used for comparison," said Krupp.

Belmonte begs to differ, noting that the city of Hegra, or Mada'in Saleh, in present-day Saudi Arabia "would be a marvelous laboratory to test our discoveries."

According to Aveni, this kind of research could be helpful in deciphering other cultures that lack written history, such as the Inca or Aztec cultures.

In the absence of a written record, he said, scientists can use "architectural and celestial clues to learn something about the ideologies of ancient civilizations."

Study leader Belmonte believes that his team's research has shed new light on the little-understood ancient city, 85 percent of which remains unexcavated. He calls Petra one of the "most special places in the world," adding that "these [structures] are such huge marvels of human ability created with a sense of beauty, which is related to the sky."


How Petra was Built. An analysis of the construction techniques of the Nabataean freestanding buildings and rock-cut monuments in Petra, Jordan. BAR International Series 1460

The past 25 years have seen a renaissance in the study of Petra and the Nabataeans. Numerous Jordanian and international teams have carried out extensive survey and excavation within the settlement centre, the Siq, and in outlying areas such as Jebel Haroun, Wadi Sabra, and Beidha. Important field research has also been conducted elsewhere in the region formerly occupied by the Nabataean kingdom, which spread across portions of present-day Israel, Palestine, Saudia Arabia, Jordan, and Syria. Much of this work is reflected and cited in the excellent survey Petra Rediscovered, issued in connection with the exhibition “Petra: Lost City of Stone” that toured North America in 2004-5. 1 Such new information constantly updates and refines our understanding of the history, religion, languages, and material culture of the Nabataeans, making references to “lost” cities and “mysterious” desert dwellers seem quaint and old-fashioned. Our understanding of Nabataean architecture naturally has also benefited from the intensified field research, and numerous recent publications deal with the sacred, domestic, and hydraulic structures constructed by the Nabataeans, along with the striking tomb architecture carved into the brightly coloured sandstones of Arabia Petraea.

Given the large amount of material now available for study, Rababeh (hereafter R.)’s book is timely and important. Despite the general ease of passage and consequent movement of people and ideas around the Mediterranean world in antiquity, each culture developed an architectural tradition that was distinct from that of its neighbours. Given the inevitable local variations in available materials, topography, population density, and technological expertise, the techniques of construction can vary as much as the types and plans of the structures built. Although R.’s book focuses on one site, some evidence is drawn from elsewhere, and the result is a useful survey of Nabataean construction technology, well documented and well illustrated. The book shows some signs of its genesis as an Oxford DPhil thesis (2005?)—the potted history of the Nabataeans, for example, that occupies much of Chapter 1, comments such as “This dissertation is divided into six chapters” (p. 29), and the unfortunate absence of an index—but it is well written and tightly constructed, and the author’s training as an architect serves him well.

The book aims “to collect and document the technical features of the construction of the rock-cut and the freestanding monuments in Petra during the Nabataean period” (interpreted as 312 B.C. to A.D. 106) and to determine “precisely when and why these features appeared” (p. 29). R. is correct that this is the first extensive investigation of the subject. He cites most of the articles and short sections of books that have already dealt with the topic (p. 29 n. 219), but he asserts that most of the evidence cited results from his own fieldwork. This autopsy was made possible by the focus on a single site. Nearly all of the photographs were taken by R., and most of the drawings executed by him they are uniformly of high quality and form an essential and effective complement to the text. The arrangement of the subject matter after the introductory chapter is logical: Chap. II: “Building Materials” (stone, wood, metals, and “other”) Chap. III: “Quarries and Quarrying in Petra” (location, techniques, transportation, relation to landscape) Chap. IV: “Stone Dressing and Lifting” (block preparation, dressing of tomb facades, measuring tools and modules, lifting methods) Chap. V: “Construction of Walls, Columns and Floors” (including anti-seismic and stabilizing techniques) Chap. VI: “Construction of Roofs” (forces involved, arched and vaulted structures, the complex roofing of larger structures involving both tension and compression). There is a short “Conclusions” section and a full bibliography.

The chapter on building materials begins, of necessity, with a discussion of the geology of the Petra region. Within Petra itself the bedrock consists of three sandstone formations: Disi above the Umm Ishrin above the Salib Arkosic deposits. The tombs in the city centre are carved in various sub-levels of the Umm Ishrin formation, and the quarries for blocks were cut from this formation as well. Harder limestones were imported from the area of Wadi Musa, above Petra, and from the area around modern Ma’an, 50 km to the southeast. White and white-grey marbles were used sparingly as well in Nabataean structures, but imported from far outside the region. R. notes that analyses have not been carried out for the early marbles, mentions some unlikely regional sources, but concludes—without any real documentation—that the Luna quarries of Italy were the source. This seems very unlikely, since extensive production and exportation from the Luna quarries did not begin until ca. 40 B.C., and there were many pre-existing sources of white marble in the eastern Mediterranean. I have not found any references to veneers and architectural elements of Luna marble in the Levant, and Ward-Perkins implies that Rome soaked up most of the production. 2 The source of the granite columns found at Petra is also in doubt, but they definitely came from outside the Nabataean kingdom. Although the region around Petra has few trees today, wood was an important building material. The Nabataeans used it to give tensile reinforcement to masonry walls, to support roof structures, to construct scaffolding and formwork for arches and vaults, and for wedges and dowels. The author concludes that the Nabataeans imported their construction timber from Lebanon, but the topic of the timber resources of this region in antiquity requires much more research before such dramatic measures can be assumed. The Nabataeans used bronze and iron fixtures, fittings, hooks, and rods, but did not use metal clamps, probably because the sandstone was too friable to make this measure useful. Various mortars were used as well, mainly in wall cores, arch spandrels, and the linings of cisterns.

In Chapter III R. deals with the important issue of the quarries at Petra. Nearly all the landscape of Petra is sandstone bedrock, so why were some locations selected for quarries, and others not? He isolates as factors the distance from the building to be constructed, geomorphology, landscape, and the quality and size of blocks required. R.’s classification of the quarries as “primary, levelling, and tomb quarries” seems appropriate. The primary quarries were opened simply to produce sandstone blocks. He calculates the probable yield of each quarry, assuming wastage at about 30%, and comes to a useable total of 78,900 cubic metres. Each cubic metre of useable stone representing at least four large blocks of 0.50 x 0.50 x 1.0 m, resulting (by my calculation) in a total of 315,600 blocks. This represents an enormous quantity of building material, and the wastage could have been used as fill for buildings and streets. Levelling site quarries occur where it was necessary to provide a flat space for construction of a large building, as around the “Great Temple,” the “pool complex,” and the “upper and lower markets.” R. calculates a total volume of useable blocks removed at 27,500 cubic metres, excluding wastage, representing (by my calculation) a further 110,000 blocks. He terms the final category tomb quarries. Production of the enormous rock-cut tomb facades at Petra had to begin with reduction of the selected cliff face to a flat vertical surface, often with a level platform on top, set in from the original surface. It was both more efficient and more practical to remove the unwanted stone in the form of blocks rather than just hacking it away in bulk. R. estimates that 63,000 cubic metres of stone were extracted in this fashion, adding another 252,000 blocks for a grand total of 677,600 blocks.

The Nabataeans certainly made the best of the topographical situation fate allotted to them, but where did all these blocks go? R. makes an estimate of the total volume of stone required to furnish three well-documented buildings in the urban centre of Petra: 7,000 cubic metres for the Qasr Bint, “Great Temple” 15,000 cubic metres, and “Temple of Winged Lions,” 3,000 cubic metres, for a total of 25,000 cubic metres. Since these structures cover only about 󈫺 percent of the total area of the city centre and az-Zantur” (p. 58), R. concludes that the quarry sources mentioned above would have had to be supplemented by the quarrying of stone to level the various building sites. The result is very hypothetical, but a useful statistic for further discussion.

Surviving quarry faces indicate that the Nabataean workers extracted the stone blocks by means of the trench and wedge method, which has been documented throughout the ancient Mediterranean world. Picks of appropriate shape are represented in quarry marks, and one iron example was found in the unfinished el-Habis tomb (figs. 3.14-15). R. works out logical methods for efficiently removing the stone from the tomb faces. He also argues persuasively against the use of wooden scaffolding during the production of the approximately 800 rock-cut tomb facades. The cuttings supposedly used by such scaffolding would have been inappropriate for that function, and it would have been very difficult to obtain the amount of wood required. The author proposes instead a relatively simple and efficient method for carving the facades from top to bottom by means of a narrow working surface of stone left in front of the desired tomb faade after quarrying away the stone of the sloping natural surface of the cliff. Logic and several unfinished tomb facades support this proposal. On the basis of discussions with Bedoul stone workers, and his own experience as an architect, R. calculates that “it would have taken approximately three years to complete el-Khazneh” (p. 71), one of the largest and certainly the most elaborate of the tomb facades at Petra. The author proposes as well reasonable procedures for quarrying out the interior chambers and for overall organization of the work. He seems to have missed Healey’s useful discussion of tomb construction and masons’ names. 3

Transport of the blocks produced during quarrying and tomb production is an important issue in such a hilly landscape. It is likely that the structures near the isolated ed-Deir tomb were produced during the quarrying of that large facade. Elsewhere, blocks were moved longer distances. The author suggests that blocks were trimmed as much as possible in the quarry, then moved on sledges. I am less convinced by the fascinating suggestion that the “landscape effect [of the quarries] was aesthetically driven” (p. 83) that is, the vertical faces and step-like remains of block removal visible around the city communicated some positive message to the inhabitants of the city. R. touches on an important issue, however, when he say it follows that “there may have been an authority to assign plots for the quarries and for the tombs,” the quarries may have been “a useful source of income for the city,” and therefore officials would have wanted to control them. It is likely that there was in fact some control over the siting of tomb facades and quarries, but as the author admits (p. 83 n. 105) we have absolutely no evidence that might indicate who was in charge. The king might well have had final authority, but the main decisions could have been in the hands of heads of clans, all jousting for the best locations.

Chapter IV concerns the methods for finishing the blocks and lifting them into position. For the most part these techniques fit easily into the Greco-Roman tradition. The softness of the sandstone, however, and its layering meant that splitting blocks off along natural planes in the rock was an important procedure, as was the occasional finishing of blocks by sawing. The claw chisel was used to produce the famous “Nabataean diagonal dressing” on blocks, and drills were used to prepare and finish some details. Finishing of blocks and facades could be carried out by pecking, or with stone pounders or polishers. The masons clearly knew how to use the straightedge, setsquare, template, and compass. The finer buildings were finished off with several layers of lime plaster for the sake of weatherproofing and decoration. Although the details are uncertain, it seems that some sort of cubit was the module used. Where necessary, blocks were lifted with bipod cranes fitted with compound pulleys.

In Chapter V R. compiles evidence for the methods of construction of walls, columns, and floors. These techniques are again fairly standard for the Mediterranean region, with some allowances for the softer stones used. Header and stretcher coursing was common in the walls of larger or finer structures, but two-skinned construction with a core of rubble was used frequently as well. Wooden beams were embedded in walls to stabilize them during earthquakes. R. asserts that such tie beams supporting arches and walls, found in the Winged Lions, were “of seminal importance for the history of Nabataean architecture” and “form a precedent for similar structures found later in early Muslim architecture” (p. 146). Roof construction, discussed in Chapter VI, is more complex. The friable character of the local bedrock did not allow long unsupported spans by single blocks, and the Nabataean architects learned at some point in the first century B.C. to roof interior spaces with cross arches carrying wooden beams or short sandstone slabs. Although R. mentions the use of this technique at Delos, he does not comment on the possibility that Nabataean merchants brought this technique back to Nabataea from the Aegean. 4 He sees Alexandrian architecture as the main outside influence on Nabataean architects (pp. 23-4). For the larger temples he reasonably restores the prop-and-lintel technique.

R. has produced a very interesting and useful study of Nabataean engineering at Petra. The main drawback of this pioneering book is the nearly complete focus on Petra, excluding the growing body of evidence for Nabataean engineering elsewhere in the region. While this restriction makes sense for a dissertation, one hopes that the author will continue his research with the study of the other Nabataean settlement sites. In the “Conclusions” section the author indicates that this expansion of his study is one of his goals. He would also like to focus in more detail on the manpower requirements and procedures for carving the rock-cut tombs. Even with the focus on Petra some topics are neglected. More should be said about the composition and the role of mortars and plasters (pp. 47-8, 120-24), and the role of Hellenistic architectural ideas and techniques in the development of Nabataean architecture. The discussion of modules might also have been more detailed. Nevertheless, we must remain grateful to the author for his clear and very well illustrated review of the topic.

1. G. Markoe, ed., Petra Rediscovered: Lost City of the Nabataeans. New York: Thames and Hudson, 2003.

2. H. Dodge and B. Ward-Perkins, Marble in Antiquity: Collected Papers of J.B. Ward-Perkins. London: British School at Rome, 1992, 21 n. 30, 23-4.

3. J.F. Healey, The Nabataean Tomb Inscriptions of Medai’in Salih. Oxford: Oxford University Press, 1994, 6, 93, 290.

4. J. P. Oleson, “The Origins and Design of Nabataean Water-Supply Systems,” Studies in the History and Archaeology of Jordan, 5 (1995) 707-19 “Water-Supply in Jordan,” pp. 603-14 in B. MacDonald et al. ed., The Archaeology of Jordan. Sheffield: Sheffield Academic Press, 2001.


Biblical Places on Modern Maps: Saudi Arabia

It all started with a trip my brother took to Saudi Arabia. It set me thinking about what ancient biblical people might have lived in that region, and which ancient places I’d most like to see if I were to go with him. Did any biblical history occur in modern-day Saudi Arabia?

We often read the Bible with little understanding of the geography of the region – modern or ancient. Perhaps this plays a part in the mistaken way many read the Bible more as a story than actual history. In the forward to Andrew E. Steinmann’s excellent book on biblical chronology, From Abraham To Paul, Nicholas Perrin writes about the problem of “make a virtue of keeping biblical history vague, fuzz and hopelessly muddled in our heads.” He writes:

Part of this, I think, has to do with the way in which we have been conditioned to think about te bible: not as history, but more as story. Somehow, somewhere along the line, we became unconsciously convinced the likes of Abraham, David, and Jesus are much closer to the likes of Bilbo Baggins and Luke Skywalker than to, say, Winston Churchill and Osama Bin Laden. Of course, for those of us whose image of the David and Goliath story conjures up memories of Sunday School flannel-graph figures or brightly-colored children’s storybooks, the slip is easy to make.

I believe the same problem exists when it comes to geography: it’s easy to read stories in Scripture as mythical or allegorical rather than about actual people in real places at a certain time in history if we divorce the text from the land in which it is set.

So I’ve decided to become more a more geographically minded student of the Bible. Over the next few blogs, I’ll be exploring biblical people, places and events that occurred in the lands of the Bible. (I use the plural, “lands,” because much of the bible is set outside of the current country of Israel, known to many as the Holy Land). Since my geographical journey was prompted by my brother’s recent trip, I’ll begin my “Biblical Places on Modern Maps” series with the country of Saudi Arabia.

The Kingdom of Saudi Arabia as it officially known is located on the Arabian Penninsula, along the eastern shore of the Red Sea. While the modern country was founded in 1932, the land itself has been inhabited for millennia.

Biblical places and people groups rarely fit neatly into the borders of modern countries. Many of the ancient people were nomadic and many biblical nations saw their territories expand and shrink due to conflict and vassal allegiances. Thus, when we look at the biblical people who used to live in the modern country of Saudi Arabia, we need to understand that ancient territories often overlapped several modern countries. That said, here are some of the biblical people and places once located in present-day Saudi Arabia.

Photo Credit: NormanEinstein / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 / Photo Credit: Janz / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 /

1. The Midianites – These are the ancient people who purchased Joseph from his brothers and then sold him into slavery in Egypt (Gen. 37:28, 36) Moses fled to the land of the Midianites after killing an Egyptian (Ex. 2:15) eventually marrying the daughter of a priest of Midian and Gideon defeated the Midianites with just 300 men (Judges 7:7ff). Later the prophet Isaiah would write: “Herds of camels will cover your land, young camels of Midian and Ephah. And all from Sheba will come, bearing gold and incense and proclaiming the praise of the LORD” (Isa 60:6 ). Much of the Midianite territory extended along the eastern shore of the Red Sea in what is now northern Saudi Arabia. Midianite pottery, which is identified by its two-colour (bichrome) painting quality craftsmanship, has been found as far away as the Timna Valley in southern Israel. The kiln where this pottery was made has been discovered in Qurayyah, Saudi Arabia. (http://www.bible.ca/archeology/bible-archeology-midianite-pottery.htm)

2. The Nabateans – While the ancient kingdom of Nabatea is usually associated with their capital of Petra in the country of Jordan, the ancient kingdom actually extended south into the northern part of Saudi Arabia. In 2 Cor. 11:32-33 Paul writes, “In Damaskus the governor under King Aretas had the city of the Damascenes guarded in order to arrest me. But I was lowered in a basket from a window in the wall and slipped through his hands.” Paul is referring to Aretas IV, the king of Nabatea. Mada’in Salah is an archaeological site in the Al Madinah region of Saudi Arabia. Like the Nabatean capital city of Petra, it too consists of incredible rock-cut facades.

Photo Credit: رومان / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-4.0 /

3. Mt. Sinai – The children of Israel may have wandered throughout part of Saudi Arabia during their 40 years in the wilderness. Some have even suggested that Mt. Sinai is the mountain called Jebel al-Lawz in modern-day Saudi Arabia, although that doesn’t appear to be the case. (http://www.biblearchaeology.org/post/2007/10/Mount-Sinai-is-NOT-Jebel-al-Lawz-in-Saudi-Arabia.aspx)

So the next time you read about Moses marrying a girl from Midian, or Gideon defeating the Midianites, be aware that these people once lived in modern-day Saudi Arabia.

In the next edition of “Biblical Places on Modern Maps” we’ll look at the country of Jordan.


59 thoughts on &ldquo Why did Paul go to Arabia? &rdquo

I have always found this reference intriguing. Here are some on-line resources on this subject: N.T. Wright, “Paul, Arabia, and Elijah (Galatians 1:17),” Journal of Biblical Literature 115.4 (Winter 1996): 683-692. [https://biblicalstudies.org.uk/pdf/jbl/1996-4_683.pdf] Martin Hengel “Paul in Arabia,” Bulletin for Biblical Research 12.1 (2002): 47-66. [https://www.ibr-bbr.org/files/bbr/BBR_2002a_04_Hengel_PaulInArabia.pdf]

I almost made reference to the Wright article, so I am glad you brought it up, and with links! Vielen Dank.

I do not remember reading the Hengel article, but I have read ( and enjoyed) several of his books on the early years of Paul, esp. Paul Between Damascus and Antioch.

Thank you Rob, these articles were so helpful to us and our group study on Paul, I appreciate your effort to put them here. God bless you!

Hi Rob et al. Lucy writing from Texas on the Feast of Saints Peter and Paul , 2019…
Firstly , I want to say Thank you.
I am very grateful for this conversation thread I discovered TODAY, and above all, for your 2 references to the works by Wright and by Hengel. Like you said, the first 3 years of Saint Paul are foundational AND therefore of great importance, because that time and place (“Arabia” in the sense defined by the above research) set apart in his background and personal formation truly underscores and underlines the mysterious workings of the Holy Spirit (GRACE of REVELATION) upon his soul. He was a man who initially was touched by the Finger of God on the Road to Damascus , by direct way of Gods’ Kingdom Power and Glory made manifest, through a personal , mystical Revelation of Christ . In the sense of mystical theology patterns of Divine REVELATION and THEOPHANY, one need look no further than the template of the events of the Transfiguration itself, foreshadowing the revelation on the road to Damascus itself : the presence of Christ surrounded by The Law (Moses) and The Prophets (Elijah) . In fact, I am convinced THAT is what Paul was “seeking”, truly a Man on a Mission, as he took off into the Wilderness of “Arabia” : to reverence the Divine Call to spend FURTHER time with the Lord upon the great mount of Divine Revelation of the Law, Sinai. I think Shaul/Paul was desperate to have a good long talk with Moses and Elijah in the Presence of Jesus… but this time, perhaps he himself asking them questions and making them perfectly tailored Tents of Meeting . Indeed, it is awesome to contemplate those prefiguring , prophetic words of the awestruck PETER as he declared what would become a perfectly PAULINE suggestion : LORD, HOW ABOUT IF I SET UP THREE TENTS ! HAH! God was surely musing at Mount Tabor about what He would do for Shaul/Paul not long afterwards upon the Mount Sinai . Yes, God does have a sense of humor…. writing about these things on this Feast of Saint Peter and Saint Paul.
Moreover, I believe that Pilgrim Paul received through Moses upon Mount Sinai the FOUNDATIONS of the LAW he would later go on to proclaim for the rest of his missionary life , this time with another sort of ZEAL: the LAW OF THE LOVE OF CHRIST CRUCIFIED. Caritas Christi urget nos . AMEN?
Further in a similar vein, I believe that IF Paul spent time in Tyre and Sidon (before setting sail) , surely it was also because he was spending time at not too distant Tabor, another special place of pilgrimage: for him to mystically encounter the PROPHET Elijah ! Suffice it to think like a pilgrim: Paul returned to places of biblical and historic anointing. This is in fact at the very root of the Mystery of Incarnation: things DO seem to happen repeatedly in patterns in particular places of blessing and anointing on earth. Places of PILGRIMAGE are part of our Faith. The Church calls it Grace of Place. Paul would have been convicted of that fact as part of his Divine Revelation. So he would have traveled there , as First Destinations of Priority, NOT part of some vague bucket list ! The powerful charism and prophetic anointing of Elijah was most certainly high up on the Pilgrim Paul’s deepest desires. “Once a mystic, always a mystic” …. because as Saint Paul would personally discover : such revelation to the Heart is indeed just as essential as the revelation to the Head, found through academic learning. Paul could have become a religious zealot of THE WAY , and dangerously hijacked the young Christian Church had he NOT found the BALANCE of his proper VOICE : the FULLNESS OF TRUTH that comes with knowing Christ in the HEART and in the HEAD. Both. They go TOGETHER. Religion without Relationship is an extremely toxic and dangerous phenomenon….as you all would surely agree ?
If a soul has not learned the art of Silence, then it has not learned the art of Speaking. THAT IS WISDOM. Wisdom , infused knowledge, would become the foundation and basis of Saint Paul’s entire life mission in Christ. And he “got it in Arabia”….along with the deep humility to announce the Living Word with patience, perseverance and love. I believe that Saint Paul received the Gift of Tears, and much like Aquinas, he wept often as the Spirit of God visited him and transmitted Wisdom to him, not just on Sinai or Tabor but every time he prayed and sought the Presence of God. Paul was first and foremost a man of prayer in the Holy Spirit.
Jesus in fact transformed (Metanoia ) the mind and heart of Praying Paul from one sort of Zeal to another, from an Old Testament Zeal into the proper fullness of the New Testament Covenant. Saint Paul HAD TO spend time alone with God in order to effectively receive the Revelation of the COVENANT OF LOVE made complete in Jesus Christ. Think of it this way : A conversation/encounter that was started by Saint PETER on Mount Tabor at the Transfiguration , God the Father wanted to continue with Saint Paul up at Sinai. It had to be so in order to complete the Revelation of the Covenant.
Indeed, Saint Paul is an ICON of the balance of 2 revelations taking place in both time and space: Old and New, Head and Heart…
The BALANCE of the TWO becomes the effective and efficacious VOICE of MISSION. No missionary can go out into the world and preach for such an extended time , or have lasting impact on listeners, or undergo such extensive persecution… unless he or she is filled with BOTH heart love and head knowledge of Christ Crucified. Rechts? Even Gamaliel knew that: if it does not truly come FROM the KINGDOM of GOD it will never perdure….
LATER, we know that Paul/Shaul would have met with the Apostles and “studied” in Jerusalem, in order to obtain what I would call Head Knowledge AND his pedigree or official diploma from the Apostolic team of theologians ! They would have officially SENT him “out into the deep” (Duc in altum) : the men who saw Jesus Christ in the flesh with their natural eyes and heard Him speak with their natural ears…as opposed to mystical revelation of Heart Knowledge that Paul . He understood the danger of being a potential MONSTER, that he could become a voice borne from zealous intellectual pride of the New Religion. I can promise you that Paul was humbly aware of his sins, and he did NOT want to remain the same man but by the MERCY OF GOD, was taken up on that very important mountain, on a prolonged retreat into the dessert in order to receive the much-needed METANOIA . In fact, I WOULD actually liken his 𔄛 years” there to a life-changing time of retreat. He needed to let Christ Himself teach him about His own THREE YEARS of ministry before hearing anything directly from the Apostles. All the other reasons given for his avoidance of Jerusalem initially are in fact logical, but very earthly ways of thinking. The man Shaul/Paul has undergone a THEOPHANY. He has been touched by God. He is not the same man at all, and is highly aware of his desperate need to consolidate and deepen his RELATIONSHIP with God the Father, God the Son and God the Holy Spirit. What he experienced on the road to Damascus he would indeed NEED some 3 years to digest and unpack and further confirm before “setting out into the deep”. Humility taught him that. And so did Wisdom.
In fact, I believe that our Gracious Lord Jesus wanted to confirm in Paul the many , many CHARISMS He had initiated on the Road to Damascus. He wanted to strengthen the Revelation in Paul, building strong foundations in the Holy Spirit. It is my personal conviction then , that Paul/Shaul would in fact continue to receive in this very same manner of REVELATION as opposed to RELIGION : He saw the dangers of the Spirit of Religion that had literally blinded the Jews to the Presence of the Messiah. In fact, this is why Paul speaks constantly and powerfully about the action of the GRACE OF GOD: Truth was not revealed to him through schooling of religion ( whose merits he personally knew from experience, having known the best there ever was in the Rabbi Gamaliel ) but rather through the revelation of his personal encounter with the Crucified Christ. Where else would a man converted by Theophany and devoted to the Law and the Prophets GO other than to Mount Sinai? There, he received continued Revelation and instruction , in addition to the deeper circumcising of his heart into the mysteries of the Cross of Jesus Christ.
Thank you for taking the time to read these many words of mine, coming from one who is a living testimony of the Grace of God working in a soul today, one who finds her model in Saint Paul of Tarsus. Praised be Jesus Christ, Incarnate Wisdom and Word made Flesh !
Saint Peter pray for us.
Saint Paul pray for us.


Zoë Sheng

5.00 Chinese-Canadian - 09-Jan-19 -

*Hums Indiana Jones theme* I was so looking forward to seeing the entrance to the cave to the holy grail! Imagine when I found out that it was all fake - Hollywood you got me again!! Honestly I didn't but I also didn't know that the treasury was off limits and didn't even go far or had anything special inside. The wall is still highly impressive after what was an amazing walk through the canyon, excited to reach it at any moment. The water flow system in the canyon is ingenious. The souvenir stands didn't even offer any Indiana Jones dress up anymore - I guess that time has gone - you can still buy a camel magnet though! Great!

I also should have ditched the tour guide. He kept telling the group to stick with him and called people leaving back to the group. The American college girls were right to go for the camel ride straight away and get away from us. The main reason was that with the limited time on this 24h tour from Egypt you only spend a couple hours at Petra enough to see the main highlights but a little rushed (could have skipped the 1h shopping oops I mean bathroom break). Nobody from the group went up the hill to the additional rock caverns, although I find it impressive enough from the bottom. A masterpiece of design with the rock outcrops, the ruined city is still a wonder and the location was picked for a good reason. Defenses, water supply, caves to keep cool, plus you get Harrison Ford to come by and shoot a movie!

Yes, by now you figured the picture is actually from the Legoland in Dubai ) I visited Petra in 2016 but I doubt much has changed since then. Way too many peddlers, camel riders annoy you, hot, dusty&hellip but that didn't sour my experience in any way. A must see.


Lost Civilizations: The Khmer

The Khmer Empire, also known as the Angkor civilization, is shrouded in mystery. The towering stone turrets of the central palace and the intricately carved buildings all speak of a powerful empire once at the top of the preindustrial world. Built by ancient kings of Cambodia beginning in 500 AD, the civilization spread across Vietnam, Thailand and Laos, with its center in Angkor – the Sanskrit word for ‘city’.

Not only known for their ability to build masterful and monumental temples, the Khmer were also among the first civilizations to develop a road network that even included bridges over their man-made canals and main highways, some of which were over 800km long. Now a twisting jungle maze of ruins, at the peak of its civilization, Angkor was a force to be reckoned with.

Considered the greatest king of the empire around 1200 CE, King Jayavarman VII went on to construct hospitals for his subjects and quickly expelled the kingdom’s anarchists to offset uprisings. Threat of invasion was never really an issue, either. Boasting high stone walls and an elaborate layout that would scatter enemy resources, the Khmer would often celebrate the success of their city against foreign invasion, holding festivities yearly that brought music, wrestling and even a form of fireworks into their civilization.

People of the Angkor Civilization were devoutly religious and built the incredible monument of Angkor Wat at the city center as a dedication to the Hindu god Vishnu. Its turrets were thought to mirror the Hindu cosmos these being the axis of the universe, home of the gods and the peaks of the mythical Mount Meru. As another civilization with a sophisticated irrigation system, they often saw bountiful rice harvests and were largely self-sufficient.

However, the civilization dissolved during the 15th century, and historians have never been able to pin point the exact reason. Some argue that war with other kingdoms ravaged the once prosperous empire, or that unpredictable monsoons annihilated the rice harvests. As most artifacts have been lost to time and nature has reclaimed much of the decrepit Khmer territory, it’s unlikely that we will ever truly know the reason why the Khmer Empire fell.


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